...ansonsten hätten wir uns SO nie kennengelernt; wir hätten nicht DIESEN Bärbelblog, aus Bärbels hätten SO nie Freunde werden können und es wäre uns SO nie möglich gewesen, uns zu Bloggertreffen zuverabreden... mit innerdeutscher Grenze.
Dreißig Jahre nach dem Mauerfall wird auch dieses Jahr überall im Land ausgiebig das Leben gefeiert. Aus diesem Anlass möchte ich heute ein paar Impressionen von unserem Bloggertreffen in Dresden zeigen. Leider konnten nicht alle dabeisein, aber Mädels nicht traurig sein, denn im nächsten Jahr gibt es bestimmt auch wieder eins.
Als
Sachsenrose war ich dieses Jahr "Gastgeberin". Da ist mein Blogname quasi Programm.
Kinners, es war wirklich nicht leicht, bei der tollen Stadt und deren Umgebung DAS Richtige für das Programm auszuwählen. Am Ende hat es mich gfreut, dass es allen gefallen hat. Meine Vorbereitung hatte sich also gelohnt. Ich hatte sogar Kaiserwetter bestellt, hat geklappt.
Am Donnerstag trudelten am Nachmittag die Ersten ein. Wir nutzten daher das schöne Wetter für einen Spaziergang durch die Altstadt.
Zuerst zum bekanntesten Bauwerk Dresdens nach der Frauenkirche....
... dem Dresdner Zwinger , gleich hinter dem Hotel.
Er beherbergt in der Gemäldegalerie die "Alten Meister", aber auch Porzellan gibt es zu sehen.
Dann in Richtung Augustusbrücke, vorbei am "Italienischen Dörfchen" zur Brühlschen Terrasse und weiter zur Hochschule der bildenden Künste. Wir genossen die Darbietungen der Straßenmusiker bei einem Aperol und ließen die Seele baumeln.
Welch ein überwältigendes
Bauwerk, das in den Jahren von 1994 bis 2005 wieder aufgebaut wurde.
Wer sich näher dafür interessiert, was z.B. im Vorfeld bis zum Wiederaufbau geschah und wer der Schutzengel der Frauenkirche ist, der kann sich belesen (Stichwort Bauwerk). War mir auch Vieles unbekannt.
Nachdem alle Beteiligten eingetroffen waren, haben wir den Abend beim gemütlichen Essen im Brauhaus an der Waldschlösschenbrücke ausklingen lassen.
Am nächsten Tag begaben wir uns auf die Spuren vom Aschenbrödel.
Zunächst ging es mit der Lössnitzgrundbahn, auch liebevoll "Lössnitzdackel" genannt....weil er gemächlich vor sich hindackelt, nach Moritzburg.
In diesem bezauberndem Schloß wurden die Schloßszenen zum Film "3 Haselnüsse für Aschenbrödel" gedreht.
Mädels, die ersten Pralinenschachteln mit der Aufschrift liegen bereits in den Regalen und bald wird es wieder die play-list gebe, freu
♥♥♥
Fangfrage....isser das, der Schuh vom Aschenbrödel???
Nö, das issser. Passt. Her mit dem Prinz!!!
Auf dem Weg zum Leuchtturm, nahm uns ein freundlicher Kutscher auf, der uns die Sächsische Sprache, verpackt in Geschichten und Begebenheiten, näherbrachte.
Am Leuchtturm war bereits "abgefischt" und er liegt im Trockenen .
Das große Abfischen rund um die Moritzburg findet alljährlich im Oktober statt.
Hier ließen wir uns ein Kürbissüppchen gut schmecken.
Beim gemütliche Rückweg zum Schloß und dann zum Bahnhof durch den Ort genossen wir die Sonne ..... uuuuund einen typischen Kuchen, nämlich Sächsische Eierschecke.
Retour ging es wieder mit dem Lössnitzdackel.
Nach kurzer Erholunhgspause machten wir uns auf den Weg zum Griechen.
Das Buffet ist so so lecker dort.
Zum Bloggertreffen gehört bei uns immer das Wichteln dazu.
In der Lobby vom Hotel, in gemütlicher Runde packten wir aus.
Das Riesenrad gleich neben dem Hotel lud ständig zum Fotoshooting ein .
Der folgende Tag führte uns durch die geschichsträchtige Stadt.
Die große Stadtrundfahrt führt uns zu 22 Haltepunkten. Überall hätten wir aussteigen, die Sehenswürdigkeit näher betrachten und in den nächsten Bus wieder einsteigen können, um die Stadtrundfahrt fortzuführen. Allerdings hätten wir sehr viel Zeit gebraucht und so konzentrierten wir uns auf 2 Haltepunkte, die wir uns näher angeschaut haben.
Vom "Weißen Hirsch" aus fuhren wir mit der Standseilbahn.
Neben der benachbarten Schwebebahn ist sie eine der beiden Bergbahnen in Dresden.
Unten angekommen, bestaunten wir das "Blaue Wunder".
Sie ist eine Stahlbrücke über die Elbe, eine tragkräftige Brücke, die ohne Pfeiler im Flussbett auskommt. Blaues Wunder heißt sie deshalb, weil sie angeblich über Nacht durch die Witterung von alleine blau geworden ist und weil sie den 2. Weltkrieg durch wundersame Heldentaten Dresdner Bürger überstanden hat. Sie sollte nämlich gesprengt werden.
(Wissen von
HIER )
Man hat bereits begonnen, sie wieder blau anzustreichen, und zwar nach dem Originalblau. Diese Arbeiten in Verbindung mit der weiteren Sanierung der Brücke werden mehrere Jahre in Anspruch nehmen.
Der nächste Haltepunkt zum Aussteigen war ein Besuch bei einem der Elbschlösser. Zuerst konnten wir sie von der gegenüberliegenden Elbseite aus betrachten. Sie verfügen über ausgedehnte Parkanlagen im englischen Stil. Neben dem Lingnerschloss, welches wir uns anschauten, gibt es noch Schloss Albrechtsberg und Schloss Eckberg. Alle 3 sind am Elbhang gelegene Bauwerke. Man hat eine gigantische Aussicht auf Dresden.
Mit dem Touribus ging es weiter bis zum Anfangspunkt.
Im Dresdner Zwinger entstand dann dieses Gruppenbild.
Kerstin , meine
Wenigkeit
Doreen ,
Heike ,
Trixi
Christiane
sitzend:
Naddel
Ingrid fehlt auf dem Foto, da sie mit ihrem Mann an den Haltepunkten nicht mit uns ausgestiegen sind und bereits zur Frauenkirche unterwegs waren.
Wir mischten uns unter das bunte Treiben in der Altstadt, hörten wiederum den Darbietungen von Straßenmusikern zu, genossen den strahlenden Sonnenschein und bestaunten die Architektur, von der wir umgeben waren.
Nach dem Abendessen ging es in den FriedrichstaTT-Palast.
Ein wenig Kultur muss sein.
Von der Lobby im Hotel konnten wir das Feuerwerk betrachten. Wir machten es uns mit ein paar Drinks noch etwas gemütlich
Sonntag, die Stunde des Abschieds naht. Zum Abschluss fuhren wir mit dem Riesenrad, wenn es denn nun schon neben dem Hotel steht.
Die Zwingeranlage von oben fast als Gesamtbild. So eine Gelegenheit hat man kaum.
Es heißt nun Abschied nehmen.
Mädels, es war wieder schön mit Euch. Wir haben viel gesehen und erlebt, geschnattert und gelacht,
Wichtelgeschenke getauscht, gut gegessen......eben das Leben gefeiert...... grenzenlos.
Habt einen schönen Feiertag und lasst uns von zu Hause aus die Gläsere erheben und in Gedanken darauf anstoßen, dass wir noch viele gemeinsame Treffen erleben können.
Bye. bye Dresden
Macht es Euch schön heute und alle Tage, Eure
Rosi, die Sachsenrose
P.S. Ich hoffe, ihr seid nicht erschlagen von der Informations-und Bilderflut!?