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Donnerstag, 31. Dezember 2020

Bald ist es vorbei

 


das von Masken und Abstand geprägte Jahr 2020.


Was uns diese merkwürdige Zeit auf jeden Fall erleichtert hat, ist der Hang zur Kreativität und das virtuelle Miteinander in der Bloggerwelt.

Kreativität macht glücklich und vertreibt für eine Zeit lang Sorgen und Ängste oder lässt sie im besten Falle gar nicht erst aufkommen.

Auch im sogenannten Coronajahr haben wir euch wieder zu allen möglichen Themen inspirieren können und das wollen wir auch gerne weiterhin tun.

Bedanken möchten wir uns für eure Treue und die netten Kommentare.

Sie sind das Salz in der Suppe und spornen an.



Doch zunächst naht der Silvesterabend. 

Es wird ganz anders sein, aber es ist mal auszuhalten und was uns bleibt, ist die Hoffnung.

Hoffnung auf eine Zeit, in der sich nicht mehr nur alles nur um dieses gemeine Virus dreht.

Eines Tages wird Corona Geschichte sein.

Bis dahin halten wir auch weiterhin zusammen und passen gut aufeinander auf.


Trotz allem wünschen wir euch einen schönen, gemütlichen Silvesterabend 

und einen guten Rutsch in das Jahr 2021.


Seid ganz lieb gegrüßt von

Heike,

sowie von Bettina, Birgit, Kerstin, Marita, Naddel, Nicole, Rosi und Trixi




verlinkt mit Freutag









Donnerstag, 24. Dezember 2020

Weihnachten 2020...

 ... mal ganz anders!!!


corona-maske-rentier-pinguin-frohe-weihnachten-0007.gif von 123gif.de

Hallo Ihr Lieben Bärbel Leser,
was soll ich heute bloß schreiben?


Nach diesem, doch wirklich ganz besonderem Jahr, welches hinter uns liegt,
finde ich diese Aufgabe, den Weihnachtspost der Bärbel's zu schreiben,
nicht wirklich einfach.

Im letzten Jahr hätte ich noch ein schnelles DIY gezeigt...
... oder noch was leckeres (natürlich auch schnelles) für Euch gezaubert.
Aber dieses Jahr brauch ich mir diese Mühe wohl nicht wirklich machen.

Ich denke jeder von Euch, weiß schon wie die Tafel gedeckt wird und
der Tannenbaum wird bestimmt auch schon geschmückt sein. Die Deko wird 
überall (teilweise auch mehr wie sonst) die Stube schmücken
und und und!!!!

Tja, Weihnachten das Fest der Liebe und Hoffnung wird dieses Jahr eine ganz neue
Bedeutung bekommen...
... obwohl es eigentlich den Sinn und die Bedeutung bekommt, für was es 
eigentlich steht.

Natürlich jammere auch ich darüber, das wir den Heiligen Abend und die
Weihnachtstage nicht so verbringen können oder sollten,
wie wir es gewohnt sind.
Aber aus Liebe und auch Nächstenliebe verzichte ich da sehr gerne drauf.

Nur weil unsere Liebsten nicht bei uns sein können, heißt das nicht
zwangsläufig, das sie einsam sein müssen.
Wir sind alle innovativ und kreativ...wo ist also das Problem.

Okay, bei einigen scheitert es wahrscheinlich daran, das sie seit 
Anfang November ihre Häuser täglich umgeschmückt haben, pünktlich zum
1. Advent den geschmückten Baum präsentierten (der mit Sicherheit heute noch
mal komplett neu präsentiert wird) und sich 
jetzt wahrscheinlich Gedanken darüber machen, wie sie pünktlich 
zum 2. Januar den Frühling einläuten. 

Vielleicht sollten wir uns einfach mal Gedanken machen, wie wir 
denjenigen, die sich derzeit für uns krummlegen (den A.... aufreißen
kann ich ja schlecht schreiben) eine kleine Freude bereiten können.
Oder unseren älteren Nachbarn zeigen können: 
"Ihr seit nicht alleine und für uns sehr wichtig!"
Solche Unterstützungen sind auch für die Angehörigen sehr beruhigend, die
aus Liebe auf Besuche bei den Eltern oder Großeltern verzichten.

Und wenn wir uns dieses Jahr einfach zusammen reißen und an die Regeln halten
(ohne tausend Schlupflöcher zu suchen), dann habe ich jedenfalls die Hoffnung
das wir im Jahr 2021 ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest
in einem etwas größerem Rahmen feiern können...
... und auch diejenigen noch in die Arme schließen können, die jetzt
besonders schützenswert sind.

Ich hoffe jetzt, das Ihr mir diesen Post nicht krumm nehmt,
ich denke die meisten unserer Leser verstehen was ich sagen möchte
und denken genauso wie ich.

Von Herzen wünsche ich Euch jetzt ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest,
mit viel Wärme, Liebe und Gesundheit...
...wovon auch das kommende Jahr erfüllt sein soll.

Eure Bettina

von der Katzenfarm













Dienstag, 8. Dezember 2020

Sterne gehen immer ...

 ... und zu Weihnachten ganz besonders!

Diese Papiersterne hab ich (Trixi von der Trauminsel)
schon oft bei Instagram gesehen.
Sie sehen einfach schick und edel aus und machen richtig was her.


 Dieses Jahr hab ich mich endlich
nach einer Anleitung von Zimtschnute77 (Instagram) rangewagt
und ein paar gebastelt.
 
Ich versuche euch in Bildern zu zeigen, wie man die Sterne bastelt.
 
Ihr braucht:
Tonkarton
Schere oder Schneidegerät
Lineal und Bleistift
Tacker
Nylonschnur
Nadel oder einen feinen Bohrer
 
Für einen Stern mit 50 cm Durchmesser hab ich zuerst
13 Streifen á 25 x 6 cm zugeschnitten,
 in der Mitte gefaltet,
und dann von unten 8 cm abgemessen
und schräg nach oben zugeschnitten
 

 Dann werden die Streifen zusammengetackert.
Lasst dabei am Ende bissl Platz,
weil da noch die Löcher für den Nylonfaden hinpassen müssen.
 

 Ich hab mit einer Freundin zusammen gebastelt.
Das war sehr praktisch,
sie durfte den zusammengetackerten Stapel festhalten,
damit ich zwei kleine Löcher bohren konnte.

 

Dann hab ich durch die oberen Löcher den Nylonfaden durchgezogen
und (nicht zu stramm) verknotet


Anschließend tackert man die beiden Enden zusammen.
Uns kam der Stern sehr straff vor.
Deswegen haben wir noch zwei weitere Streifen zugeschnitten
und reingebastelt, so dass der Stern am Ende 15 Zacken hatte.
Am Schluss fädelt man durch die unteren (oder äußeren) Löcher
einen Nylonfaden

Jetzt kann man den Stern in seine endgültige Form bringen
und auf der Rückseite den Nylonfaden verknoten


Fertig :)


Beim ersten Stern hat's ein bisschen gedauert,
bis wir den Dreh richtig raus hatten.

Ab dem zweiten Stern ging's dann schon leichter.


Man kann sich mit den Maßen spielen.
Der schwarze Stern ist aus 13 Streifen á 30 x 9 cm


Der schwarz-graue Stern besteht aus 12 Streifen á 21 x 7 cm


Vielleicht hab ich euch ja angesteckt
und ihr wollt auch Sterne basteln :)
Da wünsch ich euch viel Spaß
und eine wunderschöne Adventszeit!
Macht das Beste aus dieser verrückten Zeit!

Seid ganz lieb gegrüßt,
eure Trixi


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Dienstag, 24. November 2020

Ein bissel Träumerei und viel Vorfreude

 Hallo  ihr Lieben. So kurz vor Jahresende melde ich mich wieder zu Wort.

Nicole hat es im letzten Post geschrieben. Weihnachtsmärkte als lange Tradition verbinden wir mit dem Duft gebrannter Mandeln, Zuckerwatte, Bambes.....uuuund Glühwein.

Dieses Jahr sehe ich auf dem Striezelmarkt in Dresden nur einen kleinen Lichterbogen, auf dem man sich stellen kann. So wirdes wohl vielerorts sein.

Ich verbinde die Advents-und Weihnachtszeit aber auch mit Schneegestöber, Eisblumen an den Fenstern und Schneemannbauen. So in den 60ern, als ich noch klein war, gab es das fast jedes Jahr. Der Weihnachtsbaum, der schon ein paar Tage vor dem Fest gekauft wurde, war inzwischen eingefroren im Wassertopf und musste in der Wohnung aufgetaut werden. Auch als meine Kinder geboren waren und im Schnee tobten, hatten wir in meinem alten Zuhause, im Vogtland, sogar den Schnee oft so hoch wie unser  Gartenzaun war. Wir mussten uns freischaufeln, damit wir zur Arbeit gehen konnten.

 Das alles kennen wir seit vielen Jahren nicht mehr. Ich träume ja jedes Jahr ein bissel von Schnee und Flockenwirbel, zumindest zum Fest.

Hier in meinem neuen Zuhause an der Elbe hatten wir bisher nur zwei Mal Schnee und Kälte, aber nur kurz.

Eimal im Jahr 2013....leider nicht zu Weihnachten , sondern im Januar.







So sah das aus und es war schön. Die Kälte klirrte und wir hatten nach dem Spaziergang rote Wangen.
Durchgefroren huschelten wir uns dann auf dem Sofa ein, mit Glühwein und selbstgebackenen Plätzchen.
.

Das war im Januar 2019, nur 2 Tage, auch nicht so kalt....aber wenigstens weiß.
 
Angeblich soll es ja dieses Weihnachten einen Jahrhundertwinter geben, für den La Nina verantwortlich sein soll. Daran glauben die wirklichen Wetterpropheten nicht... ich auch nicht.

Wir machen es uns halt dann auch ohne Schnee zu Hause in den eigenen vier Wänden schön und gemütlich, oder, was meint ihr?
 
Aber wer weiß, vielleicht können wir doch noch einen solchen Blick aus dem Fenster an Weihnachten genießen. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
 
Während ich warte, häkle ich mir schon mal ein paar Schneeflocken.
 


 
Ich freue mich auf die Vorweihnachtszeit und wünsche Euch entspannte Tage!

BLEIBT GESUND !!!

Eure 
Rosi





Dienstag, 17. November 2020

Weihnachtsmarkt to Go - mit gebrannten Mandeln und Rezept für Glühweingewürz

 




Hallo ihr Lieben,

Die meisten Weihnachtsmärkte sind ja nun leider abgesagt, die Gastronomie ist derzeit geschlossen und so richtig Weihnachtsstimmung will bei mir auch nicht aufkommen.

Als ich aber letzte Woche am Gartencenter aus dem Wagen stieg, duftete es auf dem Parkplatz soooo lecker nach gebrannten Mandeln.

Da, wo sonst ein Imbisswagen steht hatte ein Bude mit gebrannten Mandeln und Popcorn Stellung bezogen.

Es gibt Gerüche, die assoziiere ich mit bestimmten Situationen, das kennt ihr sicher. 
Gebrannte Mandeln und Glühwein = Weihnachtsmarkt. Klar, oder ?

Mit diesem Mandelduft in der Nase wurde mir schlagartig bewusst, 
einen Bummel über den Weihnachtsmarkt
wird es dieses Jahr nicht geben.

Glühwein, Reibeplätzchen, Mandeln ade.

Schade!

Wieder zu Hause kam mir die Idee für den Weihnachtsmarkt to go.

Gebrannte Mandeln 
Glühweingewürz und eine Flasche Rotwein

Sozusagen das SOS-Geschenk für Weihnachtsmarkt-Vermisser wie mich



Das Rezept für die gebrannten Mandeln ist in meiner Küchenmaschine bereits vorinstalliert.
So waren die Mandeln schnell gemacht.
Wer es ohne Küchenmaschine versuchen möchte findet hier
bei Karin ein tolles Rezept


Das Rezept für das Glühweingewürz verrate ich euch gerne

Zutaten:

je 1 Pck Dr. Oetker Finesse Orange und Zitrone
250g brauner Zucker
225 g weißer Zucker
5 Pck Vanillezucker
2 Tl Zimt gemahlen
eine Prise Nelken gemahlen
eine Prise Kardamom gemahlen
eine Prise Muskatnuss gemahlen

Wer eine Küchenmaschine besitzt pulverisiert alles, bis auf den weißen Zucker für 1 Minute auf Stufe 10 und mischt dann den weißen Zucker 10 Sekunden auf Stufe 3 darunter.
Ohne Maschine werden die Zutaten einfach in einer Schüssel miteinander gemischt. 

Das Gewürz in luftdichte Gläser füllen.




Jetzt verpackt ihr das Ganze noch ein bisschen nett, eine Flasche halbtrockenen Rotwein dazu und schon ist der Weihnachtsmarkt to go fertig zum verschenken.

Für den Glühwein wird halbtrockener Rotwein erhitzt (nicht kochen).
Auf eine Flasche Rotwein kommen je nach Geschmack 3-5 EL des Glühweingewürzes.

Natürlich schmeckt das Gewürz auch in heissem Apfelsaft oder Tee sehr lecker.

Bei der Gewürzvariante ohne Küchenmaschine gießt ihr den heissen Glühwein/Apfelsaft/Tee einfach vor dem Servieren durch ein Sieb.


Lasst es euch schmecken, passt auf euch auf und bleibt gesund.



winke, winke

liebe Grüße

Nicole

- Shabbylinas Welt

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handmade on tuesday

DvD

Niwibo schön zu Hause bleiben

Freitag, 6. November 2020

Ideen waehrend des Lockdown: Zeitfresser und andere Dinge

Es ist Lockdown und du überlegst wie du deine Zeit am Wochenende verbringen kannst?

Vielleicht entdeckst du nachfolgend einige Tipps und Ideen. 

Die Erste lautet übrigens "Lies mal wieder" und zwar die nachfolgende,
leicht autobiografische, nicht immer ernst zu nehmende, manchmal ironische,
aber herzlich gemeinte Kurzgeschichte.

Es grüßt herzlich

Naddel von Verliebt in Zuhause


Enthält Werbung.

Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten


Zeitfresser und andere Dinge

Wochenende. Endlich.

Aber nein, es ist Lockdown und ich habe überhaupt keinen Termin.


Was fange ich nur mit all der vielen Zeit an?


An einem einzigen Wochenende eine neue Sprache zu lernen oder einen Photoshop-Kurs zu absolvieren ist sicherlich sehr ambitioniert. Gut, die CD für den Kurs liegt schon unter Staub, also eigentlich könnte ich direkt loslegen. Endlich ein Projekt überhaupt erst einmal anfangen und auf den Weg bringen. Wie oft schiebe ich schließlich Dinge mit der Ausrede mich erst dann damit auseinanderzusetzen „wenn ich endlich Zeit und Ruhe“ dafür habe.


Doch jetzt ist erstmal Zeit für ein ausgiebes, stressfreies Frühstück.

Mein Broemmel steht bereits in der Küche und rührt die Zutaten für Quarkbrötchen zusammen. Nicht das erste Mal und ich überlege kurz, ob er vielleicht heimlich für eine Prüfung zum Bäcker übt. Leckeres Brot hat er schon immer gebacken und ist dabei stets auf der Suche nach dem perfekten Rezept für Weißbrot, wie es seine Mama einst buk. Ebenfalls beherrscht er Pizzateig und mittlerweile traut er sich nicht nur an Quarkbrötchen heran, sondern rührt am Vorabend noch schnell einen Apfelkuchen zusammen. Den er dann anlässlich seines Geburtstages für seine Kollegen mit zur Arbeit bringt.

Backen kann jeder lernen.
Dabei bedient er sich gerne der Googlesuche und tippt, neben dem was er eigentlich backen will, die Worte „schnell“, „einfach“ oder „leicht“ ein und wird regelmäßig auf Chefkoch aber auch Oetker fündig. Er macht‘s einfach, probiert Neues aus und mir schmeckt‘s.


Das Tennistraining in der Halle fällt aus, alle Sportkurse sind abgesagt und kein Fitnessstudio hat geöffnet. Zum Glück findet mein Karatetraining weiter statt. Wir treffen uns online per Zoom-Videokonferenz zum gemeinsamen Training. Natürlich kann ich per Video den Gegner nicht zu Fall bringen, aber wir halten uns mit Kraftübungen und Konditionstraining fit.


Ein bisschen Bewegung fehlt mir in dieser Zeit dennoch. Auf YouTube gibt es unzählige Fitnessvideos und Workoutangebote mit tollen Trainingseinheiten.

Für mich heute zu viele Angebote. Allein die Zeit, bis ich etwas passendes gefunden habe, da wäre das Wochenende vorüber. Also schnappe ich mir lieber die Laufschuhe und jogge durch den Wald. Frische Luft und Sonne für‘s Gemüt gibt es gratis dazu. Alternativ tut's natürlich auch ein Spaziergang.


Ich bin danach fit und gut gelaunt also wage mich an die große Aufgabe: „Entrümpeln leicht gemacht“. Alles was im Keller ist, kommt eine Etage höher und wird auf dem Boden ausgebreitet.

Dann fotografiere ich jedes Teil und setze es in die Kleinanzeigen rein. Das wollte ich schon lange. Zwar sind gerade jetzt die Kleinanzeigen voll mit Angeboten, weil jeder seinen Keller ausräumt. Doch es sind genauso viele Leute unterwegs auf der Suche nach einem Schnäppchen.

Jedenfalls ist das wirklich richtig harte Arbeit. Damit meine ich allerdings nicht all das Zeug aus dem Keller zu schleppen, sondern für jedes Teil einen Text zu schreiben. Stunden später sitze ich in einem riesigen Haufen Unordnung und schreibe mein 31. Inserat.


Aufräumen, aussortieren, putzen und für Ordnung sorgen, all das sollte ich eigentlich auf keinen Fall während des Lockdowns beginnen. Wenn ich nämlich zu viel Zeit habe, dann trödle ich genauso gerne zu viel herum. Natürlich hetzt mich niemand, aber ich neige halt dazu kein Ende zu finden. Im Prinzip ist es ja egal und ich muss doch gar nicht fertig werden. Oder? Naja. „Aber ich muss fertig werden. Also ich will fertig werden.“ 

 

So ein Mist.

Da hilft nur ein Anschlusstermin.

 

Während meines Entsorgungswahn, fiel mir die alte Industrienähmaschine wieder auf. Ich habe die mal geschenkt bekommen, weil ich nicht nähen kann und damit nähen lernen wollte. So eine Pfaff mag ich allerdings als Mobiliar viel lieber und so kann ich bis heute nicht nähen (übrigens eine Sache, bei der mein Broemmel viel weiter ist als ich).

Wie gut, dass Heike von der Modewerkstatt dieses Wochenende eine Nähchallenge gestartet hat. Digital sind wir vernetzt und können Projektideen gemeinsam auf Instagram ausleben. Wie zum Beispiel zusammen nähen und unsere Ergebnisse teilen. Falls ich die Pfaff verkaufe, muss ich eh zuvor getestet haben ob sie funktioniert. Ich überlege mir Masken zu nähen, obwohl ich nicht sicher bin inwiefern ich das als Anfängerin und absolute Nichtkönnerin schaffe. Vielleicht doch lieber mit einem Knopf beginnen? Ich spicke besser vohrer bei @modewerkstattht und ihrem Hashtag #heikelädtzumnähenein was dort so los ist.


Doch zuvor muss ich Bestellungen aus meinem Onlineshop abarbeiten. Aktuell habe ich dort einen heftigen Rabatt laufen. Heute ist noch Zeit den Rabattcode zu nutzen und meinen Onlineshop für Wohnaccessoires kennenzulernen.


Leider läuft so ein Shop nicht von alleine und das Finanzamt bestätigt mir, dass ich nach wie vor ein kleines Unternehmen bin. Eigentlich zu klein, also versuche ich mehr Werbung zu machen.

Das ist sehr zeitaufwendig, insbesondere da die sozialen Medien ja alles möglich machen, aber verständlich und intuitiv empfinde ich sie nicht immer. Gerade Facebook finde ich teilweise unmöglich unübersichtlich.


Vielleicht sollte ich lieber mehr Briefe schreiben.

Wer einen Brief bekommt, der kann sich sicher sein, dass der Schreiber sich wirklich Zeit genommen und intensiv mit dem Empfänger beschäftigt hat. Ein schöner Gedanke, der zudem zufrieden macht. Ich liebe es mit Tinte zu schreiben, alternativ mit Bleistift. Kugelschreiber benutze ich auch, aber damit notiere ich eigentlich nur sowas wie Einkaufslisten. Schreiben selbst, finde ich am schönsten mit Füller.


Damit sehen sogar Rechtschreibfehler schön aus - im Idealfall werden sie übersehen. Ich bemühe mich so gut es geht um eine korrekte Rechtschreibung, doch 100% fehlerfreie Texte kann ich nicht garantieren. Tatsächlich schreibe ich manchmal Dinge falsch, obwohl ich es besser weiß.
„Nachwievor“ ist so ein beliebtes Wort von mir, korrekt heißt es „nach wie vor“.

 Ich tröste mich damit, dass das so ein beliebter Fehler ist. Eigentlich schreibe ich gut, wenn ich will.


Viel schlimmer empfinde ich es, wenn manche es erst gar nicht beherrschen.

Ein absoluter Zeitfresser von mir ist es mich bei Anzeigen und Inseraten hindurch zu amüsieren und die unmöglichsten Rechtschreibfehler ausfindig zu machen:


Franz bietet ein oder einen „Regal schränkt“ an und „Privater Anbieter“schreibt „Habe mehrere Kreuter zu verschenken“. Ich denke kurz nach ob er mich verstünde, wenn ich gerne nur ein einziges „Kreut“ möchte.


Sehr geil finde ich Anzeigen, die mich philosophisch werden lassen und an Schrödingers Katze erinnern.Wie diese Anzeige :


Ein echtes Paradoxon
Ein echtes Paradoxon

Ohne Mängel. Gleichzeitig defekt.

Nach intensiven Selbstgesprächen, einige ich mich darauf, dass sich das nicht ausschließen muss.

Dennoch verwirrt mich das Fragezeichen weiterhin.


Zum Schluß schreibe ich auf die folgende Nachricht ein freundliche Anfrage und will wissen wann das Birkenholz denn zuletzt erneuert wurde.

Nur der Lack ist in die Jahre gekommen
Nur der Lack ist
in die Jahre gekommen

Mittlerweile ist es fast Abend, meine Flohmarktware liegt nachwievor 😆 auf dem Boden ausgebreitet, die Pfaff habe ich nicht einmal geschafft freizuräumen, aber dafür knurrt mein Magen. Ich habe Hunger.

Mein Broemmel hat sein zweites Brot in seinem Status bei WhatsApp gepostet: Ring frei für das Back-Battle. Mit einem seiner Kegelbrüder hatte er sich bereits während des ersten Lockdown um das beste Brot duelliert, während die „Dutch Oven“-Fraktion um das zarteste Pulled Pork, Chili u.Co kämpfte.


Wir beschließen den Abhol-Service eines örtlichen Restaurant zu nutzen. So unterstützen und leisten wir gerne zusätzlich unseren Beitrag.


Morgen werden wir meinen Vater besuchen. Er hat die wenigstens bis keine weiteren sozialen Kontakte. Unabhängig davon ob gerade Corona ist. Eigentlich bin ich eine schlechte Tochter und besuche ihn eh viel zu selten, als er es eigentlich nötig und verdient hat. Sollten wir nicht immer genug Zeit für unsere Alten haben?


Gerade jetzt müssen Besuche möglich sein und mit AHA-L (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften) geht das auch. 

Ich finde, wenn nichts explizit dagegen spricht, dann spricht alles dafür. 

Heißt konkret: Gibt es keinen triftigen Grund (wie bspw. eine Erkältung) der dagegen spricht, dann ab mit dir und besuchen. Ich selbst möchte lieber sterben, weil ich Kontakte hatte. Anstatt isoliert zu überleben und mir einsam den Tod zu wünschen.


Gleich kann ich das Essen abholen.

Danach chillaxen wir vielleicht auf der Couch und entscheiden uns für eine Runde Trashfernsehen. Nur alte und bescheuerte Filme oder Serien ansehen, die so blöd sind, dass sie schon wieder amüsant sind.

Oder ich überlege mir Ideen für einen Adventskalender zu sammeln. Meine Freundin war schon richtig fix und ich habe gestern bereits einen von ihr geschenkt bekommen.


Falls ich vor dem zu Bett gehen noch Zeit habe, lese ich vielleicht endlich mal in Ruhe etwas. Ich habe mir (es muss letztes Jahr gewesen sein) eine Reihe Artikel markiert. Die Liste mit markierten und gepinnten Berichten muss auch mal kleiner werden.

Übrigens ist ein großer Teil davon zum Thema Zeitmanagement und Zeitfresser bekämpfen.


Ach. Morgen früh, fällt mir gerade ein, haben wir direkt um 8.00 Uhr ja schon einen Termin zum Reifenwechsel. Also doch nix mit lesen, sondern früh ins Bett und dann heißt es bald wieder :


„Guten Morgen!

Oh, und falls wir uns nicht mehr sehen:

Guten Tag, guten Abend und gute Nacht!“

(aus die „Truman Show“)


P.S. Eine Kurzgeschichte schreiben. .

P.P.S. Alle Rechtschreibfehler sind für diejenigen, die den Inhalt des Textes nicht verstehen und nur nach Fehlern anderer suchen.

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Gewonnen hat...

 


Sylvia G. aus FN (anonym)

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte sende mir deine Anschrift per E-Mail an mwht@web.de und schon bald geht eines dieser Behältnisse auf Reise zu dir.





Ich danke euch ganz herzlich für´s Mitmachen und freue mich natürlich, dass ich auch einige inspirieren konnte.

Die nächsten Wochen eignen sich ganz besonders um kreativ zu werden.

Man ist etwas abgelenkt vom aktuellen Geschehen und hat Gelegenheit, die ersten Geschenke herzustellen.

Bleibt voller Zuversicht und vor allem gesund!


Liebe Grüße von

Heike

von der Modewerkstatt







Samstag, 10. Oktober 2020

Bulgogi

🍚Hallo und guten Morgen zum Samstagsplausch. Heute reise *ich* mit Euch virtuell und kulinarisch nach Asien, genauer gesagt nach Südkorea🍚
 
 
 
🍚 Korea blickt auf eine über 10.000-jährige Geschichte zurück. Wir haben in der Hauptstadt Seoul eine zeitlang gelebt. Wenn Ihr neugierig seid und mehr über diese Zeit lesen wollt, dann könnt ihr, *hier*, *hier* und *hier*  mehr darüber erfahren🍚
 
 

🍚 Auch Kulinarisch bietet die koreanische Küche eine Vielzahl an Gerichten an. Mein koreanisches Lieblingsessen ist Bulgogi (Feuerfleisch).  In Korea ist es ein Festtagsgericht und wird traditionell zunächst mit einer Schere direkt am Tisch in dünne Vierecke oder Streifen mundgerecht zerteilt und anschließend ebenfalls am Tisch auf einem Grill zubereitet🍚
 
 
🍚Wenn die Fleischstücke dann fertig gegrillt sind, werden diese auf ein Salatblatt gelegt und je nach persönlicher Vorliebe zusammen mit Sojasauce, Chillipaste  und/oder anderen Zutaten in dieses Salatblatt eingerollt und mit den Fingern als komplettes Bündel in den Mund geschoben und gegessen🍚
 
 
🍚Meist ist es Entrecote oder auch Hüfte, die dafür verwendet wird. In einer Mischung aus Sojasauce, Sesamöl, Knoblauch und weiteren Zutaten wird das Fleisch mariniert und anschließend auf einem Grillgitter über glühend heißer Holzkohle gegrillt. Alternativ kann man natürlich auch einen Wok oder eine Pfanne verwenden🍚
 
 
Zutaten:
  • ca. 400g Hüfte oder Entrecôte vom Rind
  •  ein paar Stücke(weniger als eine halbe)Birne
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Frühlingszwiebeln 
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Sesamöl
  • Reis
  • Salatblätter Deiner Wahl
  • 2 EL Sesamsamen
  • ( 4 EL Ssamjang) oder eine andere scharfe Sauce/Paste Deiner Wahl
 

Zubereitung:
 
Das Fleisch quer zur Faser in dünne Scheiben bzw. Würfel schneiden.
 
Die Zwiebel, die Birne und den Knoblauch schälen, grob hacken und mit dem Blitzhacker zu einer Paste pürieren. Eine Frühlingszwiebel putzen und in Ringe schneiden. Das Fleisch wird mit der Paste, der Sojasauce, dem Zucker und dem Sesamöl in einer Schüssel für circa 30 Minuten mariniert. 
 
In der Zwischenzeit den Reis Deiner Wahl zubereiten und bereitstellen.

Die Salatblätter waschen und trocken schütteln und die andere Frühlingszwiebel putzen und in Ringe schneiden. Beides zum Servieren parat stellen.
 
Den Wok oder die Pfanne auf höchster Stufe erhitzen und das Fleisch portionsweise scharf anbraten damit es kein Wasser zieht. 

Nun wird ein Salatblatt mit der scharfen Ssamjang-Sauce (oder Sauce/Paste Deiner Wahl) bestrichen, darauf lege ich immer in bisschen Reis (der wird aber in Korea immer extra gereicht!) dann das Fleisch darauf legen und mit Frühlingszwiebelringen und Sesam bestreuen. Guten Appetit!


Herzliche Grüße
Euere Kerstin
 🍚🍚🍚

*dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag(Markennennung, Ortsnennung, Verlinkung) enthalten.
 

Sonntag, 27. September 2020

Jeans sind viel cooler als Papiertüten

 Werbung/persönliche Empfehlung



Hallo ihr lieben Kreativen,

heute steht mal wieder Jeans-Upcycling auf dem Programm.






Den ausgedienten Hosen neues Leben einhauchen, macht ihr das auch so gerne?


Jeans haben eine unglaublich lange Reise hinter sich bis sie als Ware in den Regalen unserer Geschäfte liegen. Der Wasserverbrauch, welcher für die Produktion benötigt wird, ist immens.
Von den Produktionsbedingungen ganz zu schweigen...

Ich bringe es einfach nicht fertig, die ausgedienten Hosen in den Müll zu werfen.
Zudem ist Jeansstoff sehr robust und kann zu allerlei Accessoires verarbeitet werden.

Dieses Mal sind diese Flaschenhüllen entstanden. Die Idee ist nicht neu, aber diese Hüllen stehen schon lange auf meiner To do Liste und nun habe ich es endlich mal geschafft, mir welche zu nähen.






Die Beine werden begradigt. Je nach Modell kann man eine Naht übernehmen und näht nur die gegenüberliegende und die untere zusammen.





Da ich ziemlich pingelig bin, habe ich meist zwei Rechtecke in der Größe von 15,5cm x 38cm ausgeschnitten und diese an den drei Seiten zusammengenäht, mit der Overlock versäubert und die obere Kante gesäumt.
Die Nahtzugabe beträgt 1cm. 






Damit das Behältnis gut steht, werden die für Beutel typischen Ecken in der Breite von 5 Zentimeter abgenäht.






An der oberen Kante habe ich zweimal einen Zentimeter eingeschlagen und gesäumt.
Wenn die Saumkante noch schön aussieht, kann diese auch als Abschluss verwendet werden.
In dem Fall schneidet ihr die Hülle 2 Zentimeter kürzer zu, also 36cm anstelle 38cm.
Beim Ausschmücken darf der Fantasie wieder freien Lauf gelassen werden.

Spitzen, Bommeln, Papieranhänger...
Erlaubt ist was gefällt.






Wie die Jeansblumen entstanden sind, könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen.

Wenig Arbeitsaufwand und unzählige Gestaltungsmöglichkeiten, das hört sich doch gut an, nicht wahr?

Für die kalte Jahreszeit dürfen es natürlich auch Beutel mit Glühfix sein.






Gefallen sie euch?
Wenn ja, nennt mir euren Favoriten und mit etwas Glück habt ihr bald eines dieser Behältnisse im Briefkasten.
Viel Glück!


Für heute sage ich Tschüß.
Passt gut auf euch auf und bis bald wieder!


Liebe Grüße von





verlinkt mit Samstagsplausch und Froh und Kreativ