Posts mit dem Label Herbstdeko werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Herbstdeko werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 14. Oktober 2022

Blätterrauschen

 Hallo ihr Lieben, im Herbstmonat Oktober möchte ich , Rosi die Sachsenrose, Euch ein wenig durch die bunte Jahreszeit führen. 

Ich gehe sehr aufmerksam durch die Natur und entdecke auf meinen allabendlichen Spaziergängen an der Elbe immer etwas Neues, Zunächst ist mir aufgefallen, dass jetzt nach einigen Regengüssen die Wiesen ganz grün sind, so schön grün und saftig wie im Frühjahr. Ich lieb`s.

Mein Feund, der Baum, beginnt, sich zu färben.


Ein wahres Farbfeuerwerk entwickelt sich, tägliche Veränderungen bemerke ich.

Das animiert zum Sammeln vobn Blättern. Jedes Jahr überlege ich, wie ich sie für längere Zeit haltbar machen kann und habe schon viel probiert - lose Sammlung auf dem Fensterbrett oder auch zwischen Büchen getrocknet und dann einlaminiert.

Dieses Jahr habe ich eine andere Methode gefunden. Doch dazu später....

Zunächst zeige ich Euch noch Bilder, die einfach auch den Herbst ausmachen.

Da wären die vielen Blumen, die noch einmal im Herbst strahlen möchten, bevor sie vergehen.


 Zum Beispiel Dahlien, die sich hier im unschuldigen Weiß zeigen.




Der Hibiscus, den es ebenso in vielen Farben gibt, wie die Hortensien.





Überall erstrahlen Blumen in kräftigen oder Pastell-Farben.





Nicht nur bei uns im Garten, sondern auch, wenn ich durch unser Dorf laufe, entdecke ich wunderschöne Blumen im Herbst.


Auch unsere Kräuter geben nochmal alles.

 


Sogar unsere Erdbeeren lassen es sich nicht nehmen, uns mit Gaumenfreuden noch in dieser Jahreszeit zu verwöhnen.

Täglich ernten wir eine Handvoll große süße Erdbeeren, die sich die Enkelinnen dann schmecken lassen.

Eine einzelne Zucchinipflanze hat uns reichlich mit vielen Früchten belohnt.

Das hier ist nur der Rest.


Auf meinen Spaziergängen schaue ich aber auch nach oben, denn der "Himmelsmaler" zeichnet fast jeden Abend herrliche Sonnenuntergänge. In Echt ist das alles aber noch viel schöner. 


 Und  wenn mich dann die Muse küsst, lasse ich den Farben freien Lauf....


So..... nach der Bilderflut komme ich zu meiner Idee, wie ich dieses Jahr die Herbstblätter haltbar gemacht habe.

Ich habe an kahlen Ästen Eichblätter aus Papier befestigt.

Die Idee stammt nicht von mir. Sie sprang mir so ähnlich, wie es Nicole erging, förmlich aus einem Feed bei Instagram entgegen.

Ihr braucht dazu:

-Kahle Äste

-Packpapier

-Stift und Schere

-Heißklebepistole


Und so einfach geht´s:

Ihr zeichnet Euch eine Schablone auf etwas festerem Papier. Kleiner Tipp... wem das Freihandzeichnen nicht so liegt, der nehme ein Eichblatt aus der Natur und umfahre es.

Dann legt ihr Euch das Packpapier 4fach in der Breite der Schablone, malt die Schablone auf und schneidet dann die Blätter aus. Somit hat man gleich 4 Stück. Das kann man mehrfach machen, je nachdem wie lang Euer Packpapierstück ist.

Nun formt ihr die Blätter ein wenig und mithilfe der Schere kann man sie etwas wellen, indem ihr von unten mit einer Scherenhälfte entlangfahrt.

Zum Schluß klebt ihr die Blätter an die kahlen Äste und habt somit einen unvergänglichen Herbststrauß.

Wer möchte, kann die Blätter gern farbig gestalten, aber ich fand sie so einfach schlichtschön.








Ich habe damit meine Herbstdeko gestaltet und der Strauß ist eingerahmt von selbstgehäkelten Kürbissen, Holzpilzen, einer gehäkelten Eule, meinen gehäkelten Herbstblättern und  einem Holzuntersetzer mit Baby Boo Kürbissen und einem Kürbis aus Verpackungsmaterial, die mir die liebe Trixi von trixistrauminsel.blogspot.com

geschickt hat.

Diese Kürbisse wären sozusagen ein weiteres DIY, und zwar von Trixi.

Wenn Euch diese Idee gefällt, dann freut es mich. Lasst gerne einen Kommentar hier.

Mit diesem Bild von einem kleinen süßen Igel, das ich am gestrigen Abend gemacht habe, verabschiede ich mich und wünsche Euch einen bezaubernd bunten Herbst!

Eure Rosi




 




Sonntag, 18. September 2022

Betonkürbisse selber machen - DIY

 Der Herbst kommt.

..und mit ihm die Kürbiszeit.






Diese Beton-Kürbisse fertige ich tatsächlich jedes Jahr wieder.

Die Herstellung ist gar nicht schwer.
Ihr braucht dazu:

Beton - ach tatsächlich...
Ich verwende Portlandzement und feinsten Quarzsand, Körnung 0-0,5
Nylonstrümpfe
Zeitungsgummis
Gefrierbeutel
HANDSCHUHE!!!! - bitte nicht ohne arbeiten!!!!!
Abdeckfolie für den Arbeitsplatz
Montage- oder Heißkleber
Acrylfarbe

Den Beton mische ich im Verhältnis 2:1
2 Becher Sand und einen Becher Zement, dazu kommt ca. ein 3/4 Becher Wasser
Zuerst mische ich Sand und Zement in trockenem Zustand, gebe dann den halben Becher Wasser dazu, vermenge alles zu einem geschmeidigen "Teig" und gieße das restliche Wasser schluckweise dazu.


So ist er für mich perfekt.


Den fertigen Beton fülle ich in den Nylonstrumpf und stupfe ihn zwischendurch immer mal wieder auf meine Arbeitsfläche. Wenn die gewünschte Größe erreicht ist, knote ich den Strumpf direkt oberhalb der Betonkugel zu.



Mit 4 Gummis binde ich die Kugel ab. So entstehen die typischen Vertiefungen.
Den Knoten lasse ich ebenfalls mittig unter den Gummis sitzen. Hier kann ich später prima ein kleines Stück Ast einkleben.



Der fertige Kürbis kommt für mindestens 24 Stunden (besser 48) in den Gefrierbeutel.
Der Beton soll nicht zu schnell sein Wasser verlieren.
Die zu schnelle Dehydration macht ihn sonst evtl. rissig.



Nach weiteren 24 Stunden befreie ich den Kürbis von Gummis und Strumpf.
Achtung, das Entfernen des Strumpfes ist eine ziemliche Sauerei weil die Krümel in alle Richtungen fliegen.


Ein bisschen Acrylfarbe bringt die Struktur besser hervor. Dazu die Farbe dünn mit trockenem Pinsel auftragen.

Das war´s schon.

Jetzt klebe ich ein kleines Stück Ast ein und fertig ist der Kürbis.
Papierdraht eignet sich hervorragend um die kleinen Rank-Spiralen nachzuahmen.
Einfach um einen Stift wickeln und dann ein bisschen auseinanderziehen.


Für das Blatt habe ich ein Stück Leder mit einem silbernen Lackstift beschriftet und in Form geschnitten. Die kleine Sternöse ist ein zusätzlicher Hingucker.




Ein altes Brett, ein Betonkürbis, getrocknete Hortensie, rosa Pfeffer, eine kleine Kastanie und ein Teelichtglas. Mehr braucht es nicht für eine schöne Herbstdeko.





Jetzt könnt ihr loslegen. Vielleicht zeigt ihr ja eure Ergebnisse. Ich würde mich freuen.

Viel Spaß beim Werkeln.

Ganz liebe Grüße

Shabbylinas Welt