Mittwoch, 6. November 2019

Schon mal ein Bilderbuch genäht?


Ein Werk, in dem ganz besonders viel Herzblut steckt und mit dem viele schöne Erinnerungen verbunden sind, ist dieses selbst genähte Spielbilderbuch.






Vor ca. 22 Jahren, meine Tochter war ca. drei Jahre alt, wurde ein Kurs ausgeschrieben, in dem ein solches Buch hergestellt werden sollte.

Die DIY-Szene befand sich noch im Dornröschenschlaf. 
Wir freuten uns, dass der Kurs gegen Aufpreis mit vier Personen stattfinden konnte.

Gespannt lauschten wir den Ausführungen unserer Kursleiterin, nahmen
ihre Vorschläge und Anregungen auf und machten uns ans Werk.

Die ersten Figuren übernahm ich einfach, dann kamen mir selbst die Ideen und ich wandelte die Vorschläge ab oder dachte mir selbst Bilder aus.

Verwendet wurden Stoff-, Filz-, Leder- und Wollreste, gebrauchte Babyschuhe  und -strümpfe, Draht, Schleifpapier und  diverse Kleinteile.
Die Ausgaben hielten sich in Grenzen.

Heute muss ich zwar beim Anblick des Bären oder des Opas schmunzeln, aber Hallo!
Wir haben die ohne Inspirationen aus Blogs, Instagram und Pinterest hinbekommen.

Angefertigt habe ich neun Doppelseiten, also ein achtzehn Seiten umfassendes Buch, welches für lange Zeit zu den liebsten Spielzeugen zählte.
Eine fertige Seite ist 25 mal 25cm groß.
Die Seiten wurden natürlich im Einzelnen erstellt, anschließend jeweils zwei miteinander verstürzt und die äußeren Kanten knappkantig abgesteppt.
Um die Buchseiten auffädeln zu können, habe ich an der Seite Ösen angebracht.






Dem Bär kann man die Schleife binden und auf dem Bauch drücken, dann quietscht er.
Auf der Rückseite befindet sich nachfolgende Tasche. In ihr lassen sich prima Kleinigkeiten verstecken.









Der Löwe, aus Alcantara genäht, ist schön weich. Auf dieser Seite lassen sich die unterschiedlichsten Materialien erfühlen.
Auf seiner Rückseite befindet sich das Püppchen, welches sich gerne die Haare flechten lässt.
Ursprünglich wurde die Zöpfe von kleinen Zopfhalter gehalten, aber diese gingen verloren.









Die kleinen, reifen  Äpfel sind mittels Klettband befestigt und können geerntet und in den Korb abgelegt werden.









Das Kängurubaby lässt sich aus dem Bauch der Mutter nehmen und
an den folgenden einstigen Babyschuhen der Tochter kann man ebenfalls das Schleife binden üben.








Hinter dem Stoff mit den kleinen Elefanten befindet sich ein Labyrinth, durch welches man die Glasmurmel schieben kann.
Der Stoff sieht allerdings nicht mehr schön aus. Deshalb werde ich dieses demnächst erneuern und für Opa muss ich eine neue Brille basteln.
Die ist auch verloren gegangen. Die Haare sind auch etwas in Mitleidenschaft geraten, aber man wird nun mal nicht jünger.
Sein Bart ist aus Schleifpapier und deshalb rau,
halt wie mitunter im echten Leben.









Für die Wäscheleine kamen Babysöckchen und Puppenkleidung zum Einsatz, welche sie unermüdlich abgenommen und wieder angeklammert haben.








Die Puzzleteile aus Filzreste habe ich mittels Klettband befestigt.









In der Truhe wurden Schätze verstaut. Demnächst müssen wir jedoch das Schloss knacken, da der Schlüssel verloren gegangen ist.







Block und Stift luden zum Kritzeln ein. Man kann aber auch mal seinen Frust ablassen und reinschreiben: Rick ist gemein.
Womit er sie wohl damals geärgert hat?






Auf der Rückseite befindet sich ein Krokodil, dessen Maul sich mittels Reißverschluss öffnen lässt.









 Selbst die Uhrzeit lässt sich auf diese Weise lernen.









Die Ampelfarben sind mittels kleiner Druckknöpfe angebracht und ganz nebenbei kann man die Regeln vermitteln.









An dem Tippi und dem kleinen Indianermädchen hatten die Kinder ebenfalls ihre Freude.
Parallel dazu musste ich manchmal Indianergeschichten vorlesen.









Und ganz zum Schluss wird das Auto in die Garage gefahren oder auch wieder raus und wieder rein, ganz nach Lust und Laune.









Ach, was habe ich die Zeit genossen, wenn wir kuschelten und eines der Kinder sich tiefversunken diesen kleinen Spielereien hingab und ihre Fantasie beflügelte.
Genossen habe ich natürlich viele Momente, aber dass etwas selbst hergestelltes so viel Aufmerksamkeit erhielt, darüber freute ich mich besonders.

Der Umschlag bestand aus einem Kunstleder, welches im Laufe der Jahre brüchig wurde, worauf ich diesen entfernte und die Seiten in einem Karton verstaute.

Vor einiger Zeit kam mir das Buch in einem Nähkurs wieder in den Sinn, weil ich dachte, das wäre doch was für die jungen Mütter oder Großmütter, welche gerne für ihre Kinder bzw. Enkelkinder nähen.

Bevor ich es mitnehme, möchte ich es jedoch mit einem neuen Umschlag versehen und das Labyrinth erneuern.

Und als ich so überlegte und überlegte, womit ich euch in diesem Post inspirieren könnte, dachte ich mir, das wäre doch auch etwas für die nähbegeisterten Leserinnen unter euch und für die mitunter grauen Novembertage. 
Bei einer Tasse Tee Ideen sammeln, Skizzen anfertigen, Material sichten und zuschneiden...
Vielleicht knistert es noch im Kamin...

Das hört sich doch nach gemütlichen und erfüllenden Stunden an und ergibt zudem ein wundervolles Geschenk.
Es müssen nicht gleich zehn Seiten auf einmal sein. Das kann man gut immer mal wieder um eine erweitern.

Wobei ich euch warnen muss.
Die Herstellung eines solchen Buches verbirgt Suchtgefahr und in Anbetracht des heutigen Angebotes an Materialien schier unendliche Möglichkeiten.


Konnte ich euch ein wenig inspirieren?

Solltet ihr noch Fragen oder Anregungen haben, hinterlasst mir bitte einen Kommentar!
Gerne zeige ich euch bei Interesse zu einem späteren Zeitpunkt das fertige Werk.


Bis dahin genießt die ruhigen Novembertage, lasst die Kreativität sprießen und macht´s euch fein!


Liebe Grüße von

Heike
von der Modewerkstatt










Sonntag, 27. Oktober 2019

TUCH....LÄUFER oder doch ah SCHAL....

Werbung wegen Verlinkung( Wolle selbst bezahlt)


GUAAAATEN MORGEN …..i bins des DEKOHERZAL......
bevor der SCHNEE kummt,,,,, zoag i EICH was i im URLAUB in UNGARN,,,,,
scheeeenes gehäkelt hab,,,,,,


weiss,,,,,, eigentlich no nit für was i es hernehme,,,,,


als TUCH,,,,,oder TISCHLÄUFER,,,,,




oder VORHANG,,,,,,ggggg




die Farbe,,,,lieb i grad sehr,,,,,


 das MUSTER.....is supaaaaa einfach,,,,



hat mir sooooo guat gefallen,,,,,,


und in NADELSTÄRKE 6 ,,,,,, geht's ziemlich schnell von der HAND,,,,,


freu,,,,freu,,,,,


i genieße die ZEIT bei meiner MAMA immer sehr....



während mei MAMA des hunderste PAAR SOCKAL gestrickt hat,,,,,


war i froh das i des gschafft hab,,,,,,,habs dann ah in 5 TAG gschafft…..


i hab ja den halben URLAUB dafür gebraucht,,,, mal rauszusuchen
was i überhaupt machen wollte mit der WOLLE...


aber bin dann hier fündig gworden,,,,, wollte was einfaches,,,,  und was schnell fertig wird,,,,

i finds das es sehr hübsch gworden ist,,,,,,und jetzt kummt dann eh bald der SCHNEE,,,,
dann kann i es ja als SCHAL verwenden,,,grins


übrigens,,,, möchte i no gern der PAULA  gratulieren,,, sie hat bei der BETTINA
vom letzten BÄRBEL BLOGGT gewonnen,,,, bitte meldest dich bei der BETTINA,,,,freu,,,,freu

und wenn ihr noch ah paar andere URLAUBSBUIDLN von UNGARN anschaun wollts,,,,
dann schauts gern noch beim DEKOHERZAL vorbei,,,,,

bis bald de BIRGIT des DEKOHERZAL



Dienstag, 15. Oktober 2019

Klein, aber fein!


Heute darf ich, Bettina von der Katzenfarm, Euch mal wieder ein wenig unterhalten 
und ein bissel wehmütig wird mir dabei...
denn dieses ist mein letzter Post, bei den Bärbels für dieses Jahr!
Kaum zu glauben, aber wirklich wahr, das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu.

Tja, das heißt auch, das wir uns so langsam aber sicher wieder Gedanken darüber 
machen dürfen, welche Kleinigkeiten und Mitbringsel man lieben Menschen schenken kann.

Ich für meinen Teil, verschenke dieses Jahr an die Mädels einen Klassiker...


...der derzeit allerdings, wegen Nachhaltigkeit und so, in vielen verschiedenen Variationen 
gezeigt wird.
Ich rede von selbstgemachten Kosmetikpads. 
Seit Jahren gibt es bei mir für die Gesichtsreinigung nichts anderes. 
Und das nicht nur, weil ich damit eine Menge Müll spare, sondern weil ich sie einfach
angenehmer auf der Haut finde.
Und schöner aussehen...


...tun sie auch noch. 

Und logischerweise, komme ich auch mit der Anleitung daher und ich würde sagen,
das wir einfach direkt loslegen.

Schneidet Euch aus einem ausgedientem (oder neuem) nicht zu dicken Frotteehandtuch,
2 Kreise mit einem Durchmesser von 10cm aus. Legt diese Beiden Stoffkreise
aufeinander und fixiert sie am Besten mittig mit einer Stecknadel.


Jetzt näht Ihr diese Beiden Teile mit einem Geradstich, Füßchenbreit,  mit einer Öffnung (ca.3,5 cm)
zum wenden, zusammen. Vergesst bitte nicht am Anfang und Ende die Naht zu verriegeln.


Jetzt stülpt Ihr das Pad um, also wendet es so, das die Naht innen liegt und näht per Hand die 
Wendeöffnung zu. 
Und schon seit Ihr fertig.
Ihr werdet Euch wundern, wie schnell das geht.


Zum verschenken habe mir dann natürlich noch ein bissel dazu überlegt.
Da meine Wollkisten überquellen, habe ich aus Textilgarn ein kleines Körbchen zur
Aufbewahrung gehäkelt 
und eine zart nach Zitrone duftende Körperseife mit Baumwollgarn umhäkelt.
Und auch, wenn die schwarzen Pads nicht wirklich farblich harmonieren...
-bei wasserfester Wimperntusche sehen die aber länger ansehnlich aus, lach)...
...finde ich es persönlich sehr nett anzuschauen.
Oder was meint Ihr?


Natürlich kann man solche Reinigungspads auch anders herstellen. Auf meinem Blog
könnt Ihr aktuell auch gehäkelte sehen. Wenn Ihr Lust habt schaut doch einfach mal vorbei

Und wie immer kommt das Beste zum Schluss...logisch, oder?
Hüpft ins Lostöpfchen und mit etwas Glück, gehört dieses gefüllte Körbchen einer von Euch
Das nachfolgende Bildchen, dürft Ihr natürlich gerne auf Euren Blog mitnehmen, zwinker!


So meine Lieben, das war es auch schon wieder von mir.
Macht es Euch nett

Verlinkt bei CreadienstagDvD, Hot