Dienstag, 15. November 2022

Ein Adventskalender zum Backen

Es ist Mitte November ...

... ich finde, da kann man sich schon langsam
Gedanken über Adventskalender machen.

 Ich bin Trixi von TRIXIS TRAUMINSEL und hab eine leckere Idee für euch dabei.

 

 Wie wär's denn mit einem selbstgebackenen Lebkuchen-Adventskalender?!
 
 

 
Hier hab ich das Rezept für euch:

250 g Dinkel Vollkornmehl
250 g Weizenmehl
320 g Puderzucker
3 Eier
140 g Honig
1 TL Backpulver
3 TL Kakao
3 TL Lebkuchengewürz 

1 Ei zum Bestreichen

Alle Zutaten zum Teig verkneten und
über Nacht kühl stellen.
 
Dann kann's schon ans Ausrollen und Ausstechen gehen ... 

 

 
 Nach dem Ausstechen mit einem verquirlten Ei bestreichen und
bei 180 Grad 10 Minuten backen. 




 Wenn die Lebkuchen abgekühlt sind,
geht's ans Verzieren.
 
Für den Zuckerguss
nimmt man 1 Eiweiß und ganz viel Puderzucker (ca. 200 g).
So dass er eine gute Konsistenz hat,
um ihn durch ein kleines Löchlein zu drücken.
Als Spritztüte nehm ich einen einfachen Gefrierbeutel
und schneide eine winzige Ecke ab.
 
 

 
 Das Ganze funktioniert echt gut.
 
Es entstehen gleich noch ein paar mehr Lebkuchen,
nicht nur die für den Adventskalender.
 
Ich liebe die Vielfalt an Ausstechformen  :)
 
 

 
 Die Adventskalender-Lebkuchen kann man in ein schönes Glas
oder eine hübsche Weihnachtsdose packen.
Sie halten sich wunderbar und schmecken auch noch am 24. Dezember.
 
 

 
 Wer zu faul zum Backen und Verzieren ist
oder nicht genügend Zeit dafür hat,
kann einfach eine Tüte mit kleinen Lebkuchen kaufen
und 24 Stück davon in ein hübsches Glas stecken.
 
 

 
Ich wünsch euch viel Spaß beim Backen oder
bei anderen Adventskalender-Vorbereitungen!
 
Ganz liebe Grüße,
 
eure Trixi 


PS: Verlinkt bei Handmade-on-Tuesday
 
 
 

Freitag, 14. Oktober 2022

Blätterrauschen

 Hallo ihr Lieben, im Herbstmonat Oktober möchte ich , Rosi die Sachsenrose, Euch ein wenig durch die bunte Jahreszeit führen. 

Ich gehe sehr aufmerksam durch die Natur und entdecke auf meinen allabendlichen Spaziergängen an der Elbe immer etwas Neues, Zunächst ist mir aufgefallen, dass jetzt nach einigen Regengüssen die Wiesen ganz grün sind, so schön grün und saftig wie im Frühjahr. Ich lieb`s.

Mein Feund, der Baum, beginnt, sich zu färben.


Ein wahres Farbfeuerwerk entwickelt sich, tägliche Veränderungen bemerke ich.

Das animiert zum Sammeln vobn Blättern. Jedes Jahr überlege ich, wie ich sie für längere Zeit haltbar machen kann und habe schon viel probiert - lose Sammlung auf dem Fensterbrett oder auch zwischen Büchen getrocknet und dann einlaminiert.

Dieses Jahr habe ich eine andere Methode gefunden. Doch dazu später....

Zunächst zeige ich Euch noch Bilder, die einfach auch den Herbst ausmachen.

Da wären die vielen Blumen, die noch einmal im Herbst strahlen möchten, bevor sie vergehen.


 Zum Beispiel Dahlien, die sich hier im unschuldigen Weiß zeigen.




Der Hibiscus, den es ebenso in vielen Farben gibt, wie die Hortensien.





Überall erstrahlen Blumen in kräftigen oder Pastell-Farben.





Nicht nur bei uns im Garten, sondern auch, wenn ich durch unser Dorf laufe, entdecke ich wunderschöne Blumen im Herbst.


Auch unsere Kräuter geben nochmal alles.

 


Sogar unsere Erdbeeren lassen es sich nicht nehmen, uns mit Gaumenfreuden noch in dieser Jahreszeit zu verwöhnen.

Täglich ernten wir eine Handvoll große süße Erdbeeren, die sich die Enkelinnen dann schmecken lassen.

Eine einzelne Zucchinipflanze hat uns reichlich mit vielen Früchten belohnt.

Das hier ist nur der Rest.


Auf meinen Spaziergängen schaue ich aber auch nach oben, denn der "Himmelsmaler" zeichnet fast jeden Abend herrliche Sonnenuntergänge. In Echt ist das alles aber noch viel schöner. 


 Und  wenn mich dann die Muse küsst, lasse ich den Farben freien Lauf....


So..... nach der Bilderflut komme ich zu meiner Idee, wie ich dieses Jahr die Herbstblätter haltbar gemacht habe.

Ich habe an kahlen Ästen Eichblätter aus Papier befestigt.

Die Idee stammt nicht von mir. Sie sprang mir so ähnlich, wie es Nicole erging, förmlich aus einem Feed bei Instagram entgegen.

Ihr braucht dazu:

-Kahle Äste

-Packpapier

-Stift und Schere

-Heißklebepistole


Und so einfach geht´s:

Ihr zeichnet Euch eine Schablone auf etwas festerem Papier. Kleiner Tipp... wem das Freihandzeichnen nicht so liegt, der nehme ein Eichblatt aus der Natur und umfahre es.

Dann legt ihr Euch das Packpapier 4fach in der Breite der Schablone, malt die Schablone auf und schneidet dann die Blätter aus. Somit hat man gleich 4 Stück. Das kann man mehrfach machen, je nachdem wie lang Euer Packpapierstück ist.

Nun formt ihr die Blätter ein wenig und mithilfe der Schere kann man sie etwas wellen, indem ihr von unten mit einer Scherenhälfte entlangfahrt.

Zum Schluß klebt ihr die Blätter an die kahlen Äste und habt somit einen unvergänglichen Herbststrauß.

Wer möchte, kann die Blätter gern farbig gestalten, aber ich fand sie so einfach schlichtschön.








Ich habe damit meine Herbstdeko gestaltet und der Strauß ist eingerahmt von selbstgehäkelten Kürbissen, Holzpilzen, einer gehäkelten Eule, meinen gehäkelten Herbstblättern und  einem Holzuntersetzer mit Baby Boo Kürbissen und einem Kürbis aus Verpackungsmaterial, die mir die liebe Trixi von trixistrauminsel.blogspot.com

geschickt hat.

Diese Kürbisse wären sozusagen ein weiteres DIY, und zwar von Trixi.

Wenn Euch diese Idee gefällt, dann freut es mich. Lasst gerne einen Kommentar hier.

Mit diesem Bild von einem kleinen süßen Igel, das ich am gestrigen Abend gemacht habe, verabschiede ich mich und wünsche Euch einen bezaubernd bunten Herbst!

Eure Rosi




 




Sonntag, 18. September 2022

Betonkürbisse selber machen - DIY

 Der Herbst kommt.

..und mit ihm die Kürbiszeit.






Diese Beton-Kürbisse fertige ich tatsächlich jedes Jahr wieder.

Die Herstellung ist gar nicht schwer.
Ihr braucht dazu:

Beton - ach tatsächlich...
Ich verwende Portlandzement und feinsten Quarzsand, Körnung 0-0,5
Nylonstrümpfe
Zeitungsgummis
Gefrierbeutel
HANDSCHUHE!!!! - bitte nicht ohne arbeiten!!!!!
Abdeckfolie für den Arbeitsplatz
Montage- oder Heißkleber
Acrylfarbe

Den Beton mische ich im Verhältnis 2:1
2 Becher Sand und einen Becher Zement, dazu kommt ca. ein 3/4 Becher Wasser
Zuerst mische ich Sand und Zement in trockenem Zustand, gebe dann den halben Becher Wasser dazu, vermenge alles zu einem geschmeidigen "Teig" und gieße das restliche Wasser schluckweise dazu.


So ist er für mich perfekt.


Den fertigen Beton fülle ich in den Nylonstrumpf und stupfe ihn zwischendurch immer mal wieder auf meine Arbeitsfläche. Wenn die gewünschte Größe erreicht ist, knote ich den Strumpf direkt oberhalb der Betonkugel zu.



Mit 4 Gummis binde ich die Kugel ab. So entstehen die typischen Vertiefungen.
Den Knoten lasse ich ebenfalls mittig unter den Gummis sitzen. Hier kann ich später prima ein kleines Stück Ast einkleben.



Der fertige Kürbis kommt für mindestens 24 Stunden (besser 48) in den Gefrierbeutel.
Der Beton soll nicht zu schnell sein Wasser verlieren.
Die zu schnelle Dehydration macht ihn sonst evtl. rissig.



Nach weiteren 24 Stunden befreie ich den Kürbis von Gummis und Strumpf.
Achtung, das Entfernen des Strumpfes ist eine ziemliche Sauerei weil die Krümel in alle Richtungen fliegen.


Ein bisschen Acrylfarbe bringt die Struktur besser hervor. Dazu die Farbe dünn mit trockenem Pinsel auftragen.

Das war´s schon.

Jetzt klebe ich ein kleines Stück Ast ein und fertig ist der Kürbis.
Papierdraht eignet sich hervorragend um die kleinen Rank-Spiralen nachzuahmen.
Einfach um einen Stift wickeln und dann ein bisschen auseinanderziehen.


Für das Blatt habe ich ein Stück Leder mit einem silbernen Lackstift beschriftet und in Form geschnitten. Die kleine Sternöse ist ein zusätzlicher Hingucker.




Ein altes Brett, ein Betonkürbis, getrocknete Hortensie, rosa Pfeffer, eine kleine Kastanie und ein Teelichtglas. Mehr braucht es nicht für eine schöne Herbstdeko.





Jetzt könnt ihr loslegen. Vielleicht zeigt ihr ja eure Ergebnisse. Ich würde mich freuen.

Viel Spaß beim Werkeln.

Ganz liebe Grüße

Shabbylinas Welt

Montag, 15. August 2022

Vegan, gluten- und laktosefrei und sowohl für für Tote und Lebendige: E500

*enthält Werbung

 

Also E500 kannst du für die Mumifizierung von Leichen verwenden, musst du aber nicht.

Vermutlich bist du auch kein Ägypter der seinen Pharao in Mull eingewickelt für seine Beisetzung vorbereitet. Ich bin ja kein Ägypter und stattdessen verwende ich E500 regelmäßig zum Zähneputzen.

Lässt dich der Gedanke von etwas das sowohl bei Leichen als auch bei der Mundhygiene vorkommt schaudern? Oder denkst du einfach nur "Hä. Moment. Was?" Dann wird dir womöglich ein noch größeres Fragezeichen durch den Kopf gehen, wenn ich dir sage, dass E500 in deinem letzen Gebäck vorgekommen sein könnte.

Ich rede von Natriumhydrogencarbonat, besser bekannt als Natron (oder Kaisernatron, Backsoda, engl. Baking soda).

Es ist auch eine Zutat in Backpulver vor, weshalb es also in deinem letzten Stück Kuchen dabei gewesen sein könnte. Ich bin benutze es tatsächlich regelmäßig alle paar Wochen zum Zähne putzen und das mit den Ägyptern habe ich im Internet gelesen.

Vor kurzem hat mir mein Instagram-Feed ein Reel ausgespuckt in welchem Kochlöffel aus Holz damit gereinigt wurde. Ich bin da gerne ein wenig skeptisch, aber diesmal habe ich es ausprobiert um es außerdem mit euch zu teilen.

 

Meine Testauswahl zu reinigender Kochloeffel

 

Wie soll nun der Holzlöffel mit dem Natron gereinigt werden?

  1. Zuerst wird in einem Topf Wasser aufgekocht und dorthin kommen die Kochlöffel aus Holz zusammen mit einem EL Natron (ca. 5g).

    Das Pulver sprudelt anfangs auf,
    weshalb ich den Topf zuerst halbvoll und
    danach komplett mit Kochwasser aufgefüllt habe.

  2. Die Löffel werden erst nur für 10 Minuten gekocht.
  3. Herdplatte ausschalten und dann sollen die Löffel für zwei Stunden quasi im Sudwasser ziehen.
  4. Anschließend trocknen und einölen.

Ich habe dafür einen kleinen Tropfen Olivenöl verwendet. Mein Gedanke dabei ist allerdings, dass meine Löffel eigentlich durch das Benutzen regelmäßig gefettet werden. 

 

Wie siehst du das? Ölst du deine Köchlöffel?
Bei Schneidbrettern kann ich das verstehen und eher nachvollziehen.

Und daneben gibt's noch dies Thema ums "Holz wässern".
Bei den Kommentaren unter dem Reel konnte ich mehrmals lesen, dass einige der Meinung sind die Holzlöffel dürften niemals solange im Wasser liegen. Holz dürfte schließlich auch nicht in die Spülmaschine, sonder immer nur mit der Hand gespült werden.

 

Stimmt das?

Soweit ich weiß, würde ein Holzlöffel der ständig in die Spülmaschine kommt, auf immer wieder aufqellen und auf Dauer kaputt gehen. 

Tatsache ist aber auch, dass Holz langfristig austrocknet. Werden Kochlöfffel oder Schneidbretter nur einseitig benutzt führt das langfristig dazu dass sie verbiegen. Bei Brettern ist das oft sehr deutlich, weil sie irgendwann krumm sind, also nicht mehr flach aufliegen und dann beim Schneiden wackeln.

Das passiert, weil die trockene Seite sich zusammen zieht, während die regelmäßig genutze und somit immer wieder feuchte Seite, Wasser aufnimmt und in Form bleibt bzw. sich wieder strecken kann.

Um den Effekt zu verringern spüle ich daher immer beide Seiten meines Schneidbrettes und auch der Kochlöffel kommt vollständig unter Wasser.

Insgesamt heißt das auch, dass das Wässern von Holz durchaus Sinn machen kann und ein Kochlöffel geht nicht sofort deswegen kaputt.

Apropos kaputt:
Da ist mir doch tatsächlich ein Löffel kaputt gegangen. 

Nachdem die Ziehzeit vorüber war, habe ich die Löffel mit klaren Wasser gespült und dabei sah eine etwas verbogen aus und ich dachte ich könnte ihn mal eben "wieder gerade biegen"  ...

Die Löffel sollten nicht
zu grob getrocknet werden ;-)

Die Löffel nach der Natron-Behandlung

So und abschließend mein Fazit. Hat es was gebracht? Sind die Löffel wieder sauber? Beziehungsweise, ich hatte ja erwartet, dass sie heller werden würden.

Beim Vorher-Nachher-Vergleich sehe ich durchaus einen Unterschied. Die gelblichen Verfärbungen sind weggegangen Dennoch lautet mein persönliches Fazit: "Kann man machen. Muss man aber nicht".

Der direkte Vorher-Nacher-Vergleich
 

 Ich finde den Effekt nun nicht so mega überzeugend, weshalb mir der Aufwand nicht wirklich gerechtfertigt ist.

Wie siehst du das ?
Was für Erfahrungen hast du mit Natron?

 

So und nun wünsche ich euch noch eine wunderschöne zweite Augusthälfte

und lasse herzliche Grüße hier.

Eure Naddel aus dem verliebten Zuhause! ♥