im Wochenende, liebe Bärbel-Leserinnen!
Heute habe
ich für alle, die schon länger überlegen, ob sie es nicht doch mal versuchen
sollen mit dem Nähen und natürlich auch für alle die öfter nähen, ein
Easy-Peasy-Tutorial für ein herziges Geschenk.
Damit kannst du deine
Freundinnen, deine Familie, deinen Liebsten, deine Kids oder einfach
dich selbst beschenken, bald ist ist ja auch Valentinstag.
Du brauchst nicht viel, das meiste davon hast du bestimmt im Haus:
- Stoffreste die sich nicht dehnen lassen. Du kannst auch alte Hemden, Blusen, Jeans oder Bettwäsche upcyceln.
- Deko deiner Wahl, z. B. Webbänder, Spitze, Stoffröschen, Häkelblümchen, Schleifchen, Knöpfe
- Stoffband für die Aufhänger
- dickes Papier, Stift, Schere, Essstäbchen oder Pinsel o. ä.
Und los geht's!
Zuerst machst du dir eine Schablone, dazu faltest du ein Papier in der Mitte, malst ein halbes Herz auf und schneidest es aus.
Nun legst du
deinen Stoff rechts auf rechts (schöne Seite auf schöne Seite), malst
das Herz mit Hilfe der Schablone auf und schneidest es mit ca. 0,7 cm Nahtzugabe durch beide Lagen
aus.
Das muss nicht besonders akkurat
sein, wie du auf dem Foto unten rechts siehst, denn nach dem Nähen wird
nochmals nachgeschnitten.
Wenn du willst, kannst du die Vorderseite deines Herzchens jetzt ein bisschen aufhübschen.
Wenn du Knöpfe oder Anhänger aufnähst, empfiehlt es sich, von innen ein kleines Stoffstückchen gegenzunähen.
Natürlich kannst du dein Herz auch beplotten.
Die runden Plotterdateien-Freebies, die ich verwendet habe, sind von
Mialoma,
die Schriften (z. b. vom Willkommens-Herz) habe ich in der Schriftart Peace erstellt, die ich mal irgendwo kostenlos runtergeladen habe.
Wenn das Herz ein Aufhängeband haben
soll, legst du es wie auf den Fotos unten zwischen die Stofflagen (also auf die rechte Stoffseite) und sicherst es mit einer Stecknadel.
Ich habe das Band ein bisschen aufgerollt und mit Stecknadeln gesichert, damit es beim zusammennähen nicht im Weg ist.
Wenn dir das zu kompliziert ist, nähst du das Band einfach hinterher von außen an, so habe ich es bei den grauen Herzen gemacht.
Jetzt
steckst du deine beiden Herzen rechts auf rechts aufeinander und nähst
sie (mit Stichlänge 2 mm) auf der Linie zusammen. Dabei lässt du eine Wendeöffnung, die so
groß ist, dass du das Herz gut füllen kannst (siehe rote Striche im Bild
unten).
Dann schneidest du die Nahtzugabe zurück, unten an der Spitze ruhig knapp, du darfst nur nicht in die Naht schneiden. Überall wo Rundungen sind, schneidest du die Nahtzugabe senkrecht ein.
Nun wendest du das gute Stück durch die Wendeöffnung. Am besten ziehst du
zuerst die Nadeln heraus, mit denen du das Band gesichert hast.
Mit dem Essstäbchen oder dem Pinselende formst du die Ränder schön aus und bügelst das Herz von beiden Seiten glatt.
Jetzt kannst du dein Herz füllen.
Wenn es zur Deko oder als Nadelkissen dienen soll, füllst du es mit Füllwatte.
Wenn du dein Kissen als Bauch- oder Handwärmer verwenden willst, füllst du es mit Kirschkernen, Dinkel oder Rapssamen.
Wenn es duften soll, füllst du Lavendel oder Rosenblätter hinein.
Viel Erfolg beim Nachnähen!
Habt's wundervoll!