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Sonntag, 18. September 2022

Betonkürbisse selber machen - DIY

 Der Herbst kommt.

..und mit ihm die Kürbiszeit.






Diese Beton-Kürbisse fertige ich tatsächlich jedes Jahr wieder.

Die Herstellung ist gar nicht schwer.
Ihr braucht dazu:

Beton - ach tatsächlich...
Ich verwende Portlandzement und feinsten Quarzsand, Körnung 0-0,5
Nylonstrümpfe
Zeitungsgummis
Gefrierbeutel
HANDSCHUHE!!!! - bitte nicht ohne arbeiten!!!!!
Abdeckfolie für den Arbeitsplatz
Montage- oder Heißkleber
Acrylfarbe

Den Beton mische ich im Verhältnis 2:1
2 Becher Sand und einen Becher Zement, dazu kommt ca. ein 3/4 Becher Wasser
Zuerst mische ich Sand und Zement in trockenem Zustand, gebe dann den halben Becher Wasser dazu, vermenge alles zu einem geschmeidigen "Teig" und gieße das restliche Wasser schluckweise dazu.


So ist er für mich perfekt.


Den fertigen Beton fülle ich in den Nylonstrumpf und stupfe ihn zwischendurch immer mal wieder auf meine Arbeitsfläche. Wenn die gewünschte Größe erreicht ist, knote ich den Strumpf direkt oberhalb der Betonkugel zu.



Mit 4 Gummis binde ich die Kugel ab. So entstehen die typischen Vertiefungen.
Den Knoten lasse ich ebenfalls mittig unter den Gummis sitzen. Hier kann ich später prima ein kleines Stück Ast einkleben.



Der fertige Kürbis kommt für mindestens 24 Stunden (besser 48) in den Gefrierbeutel.
Der Beton soll nicht zu schnell sein Wasser verlieren.
Die zu schnelle Dehydration macht ihn sonst evtl. rissig.



Nach weiteren 24 Stunden befreie ich den Kürbis von Gummis und Strumpf.
Achtung, das Entfernen des Strumpfes ist eine ziemliche Sauerei weil die Krümel in alle Richtungen fliegen.


Ein bisschen Acrylfarbe bringt die Struktur besser hervor. Dazu die Farbe dünn mit trockenem Pinsel auftragen.

Das war´s schon.

Jetzt klebe ich ein kleines Stück Ast ein und fertig ist der Kürbis.
Papierdraht eignet sich hervorragend um die kleinen Rank-Spiralen nachzuahmen.
Einfach um einen Stift wickeln und dann ein bisschen auseinanderziehen.


Für das Blatt habe ich ein Stück Leder mit einem silbernen Lackstift beschriftet und in Form geschnitten. Die kleine Sternöse ist ein zusätzlicher Hingucker.




Ein altes Brett, ein Betonkürbis, getrocknete Hortensie, rosa Pfeffer, eine kleine Kastanie und ein Teelichtglas. Mehr braucht es nicht für eine schöne Herbstdeko.





Jetzt könnt ihr loslegen. Vielleicht zeigt ihr ja eure Ergebnisse. Ich würde mich freuen.

Viel Spaß beim Werkeln.

Ganz liebe Grüße

Shabbylinas Welt

Donnerstag, 21. Oktober 2021

Sockenkürbisse - DIY - Upcycling

(Könnte Werbung enthalten)
 
 
Mit einem herzlichen Willkommen im Herbst begrüßt euch heute

Der Herbst schreitet ja mit großen Schritten voraus
und da dürfen Kürbisse nicht fehlen.
Ich habe Kürbisse in allen Varianten,
und dieses Mal hab ich mich an Sockenkürbissen versucht.
Ich weiß, die Idee ist nicht neu,
aber vielleicht freut sich trotzdem jemand über die Anleitung.
Es geht wirklich ganz easy.
 

Ich war kürzlich bei einer Freundin zum Kürbisse basteln
und nehme euch einfach mit. 

Ich habe den Socken direkt vor der Ferse abgeschnitten
und mit Watte befüllt.
Genauer gesagt, nicht mit Watte,
sondern mit Füllmaterial aus einem Kissen vom Schweden.
Damit lässt sich alles viel besser füllen, als mit Watte.
 

 Dann wird mit Nadel und Faden die obere Öffnung zugenäht.
Ich hab den Faden dafür doppelt genommen.
 

 Wenn man einmal rundherum ist,
braucht man den Faden nur an beiden Enden zusammenziehen ...
 

... und verknoten.
 

 Anschließend geht's mit einer dicken Stopfnadel und Jutegarn ans Werk.
Unten einstechen, nach oben durchziehen, und wieder unten einstechen usw.
So entsteht das schöne "Kürbismuster"
Das ist allerdings nicht ganz einfach.
Ich hab dazu oben und unten vorsichtig kleine Löcher
in den Socken geschnitten,
sonst wär ich mit der dicken Nadel, samt Garn, nicht durch gekommen.
 

 Aber ich hab es geschafft :)
Am Ende wird das Garn wieder einfach nur verknotet.
 

 Danach kann man mit Heißkleber noch ein kleines Stückchen Ast
draufkleben und etwas Deko anbinden oder kleben.
In meinem Fall war es Papierdraht. 
 

Und schon hat man schnelle und einfache Kürbisse gebastelt. 
 
Den Kürbis im Hintergrund hat meine Freundin aus Jute gemacht.
Sie hat einen runden Kreis ausgeschnitten
und ist dann genauso vorgegangen, wie beim Sockenkürbis.
Das Jute ist nur etwas sperriger.
 

Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen
auch ein paar Sockenkürbisse zu basteln.
In der Sockenschublade findet sich bestimmt noch ein geeignetes Paar Socken  :)
 
Ich wünsch euch einen wunderschönen goldenen Herbst 
 
und lass ganz liebe Grüße da,

 
 
 
 
 PS: Verlinkt bei Handmade-on-Tuesday
 
 

Dienstag, 10. September 2019

Pflaumenkuchen mit Vanillepudding - oder, der Herbst ist da

Hallo meine Lieben,

gerade erst ist ein herrlicher Urlaub vorbei und kaum wieder daheim erwischt mich hier der Herbst - quasi eiskalt.

Ich habe also postwendend begonnen die Sommerdeko nach und nach gegen Herbstliches zu tauschen und auch auf dem Speiseplan finden sich schon wieder vermehrt deftige Gerichte und natürlich Apfel- und Pflaumenkuchen. Jetzt ist gerade die beste Zeiten für Pflaumen und wenn ihr welche im Garten habt umso besser.



Womit ich auch schon beim Thema bin.
Der absolute Renner ist hier gerade ein Pflaumenstreuselkuchen mit Vanillepudding.




Ich glaube ich habe ihn inzwischen schon 4x gebacken und weil er so gut ankommt teile ich heute das Rezept mich euch.

Los geht´s

1 Pck Vanillepudding
1/2 L Milch
2-4 EL Zucker (je nach Geschmack)

Den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten und abkühlen lassen - dabei gelegentlich umrühren damit sich keine Haut bildet

800g Pflaumen - waschen, halbieren, entkernen

Backofen Umluft 180°C vorheizen.
Ober-/Unterhitze 200°C

300g Mehl
100g Zucker
175g Butter
1 Pck Vanillezucker

mit dem Handmixer zu einem krümeligen Teig verrühren

Eine 28er Springform fetten und 2/3 des Teiges einfüllen und zum Boden festdrücken.
Den abgekühlten Vanillepudding oben drauf geben und dann mit den halbierten Pflaumen belegen (Haut nach unten). Wer mag kann jetzt ein bisschen Zimt über die Pflaumen geben.



Zum Schluß das restl. Teigdrittel als Streusel über die Pflaumen verteilen.

Den Kuchen jetzt ca 45 Minuten backen und gut auskühlen lassen.




Sooooo Lecker.

So meine Lieben, damit verabschiede ich mich auch schon wieder und wünsche euch viel Spaß beim Backen.

Habt´s fein

winke, winke
liebe Grüße

Nicole
shabbylinas welt

Linked
Niwibo sucht Spätsommerglück
DvD
Creadienstag
HoT

Samstag, 27. Oktober 2018

Blätterrascheln

 Bienenelfe Kerstin 


Ein fröhliches Hallo zum Wochenende! Heute darf ich hier einen Post veröffentlichen. Überall rascheln jetzt die Blätter von den Bäumen und zeigen an, dass die Natur sich langsam zur Ruhe begibt.  Meine Blätter hier glänzen  golden und silber und verwelken überhaupt gar nicht.


Sie sind ganz einfach gemacht. Ihr braucht auch gar nicht viel dazu: buntes Papier (ich hatte Origamipapier), eine Schere, ein Lineal, einen Bleistift und etwas Kleber, das ist schon alles.


Für das schmale Blatt müsst Ihr einfach nur das Papier in der Mitte falten, eine Linie von links oben nach rechts unten ziehen und dann entlang der Linie dieses Dreieck ausschneiden und das Papier aufklappen. Danach faltet ihr eine Treppe von unten nach oben in ca. 1 cm breiten Abstand. Das Papier dann nur noch an den oberen Enden mit einem kleinen Klecks Kleber miteinander verbinden.


Für das breitere Blatt müsst Ihr anfangs einfach eine Zackenlinie auf das Papier aufzeichnen und entlang der Zacken ausschneiden.


Die weitere Vorgehensweise ist wie oben beschrieben die gleiche.


Ich habe meine Blätter in einer Schale dekoriert, zusammen mit allerlei herbstlicher Deko.


Die letzten Sonnenstrahlen haben meine Herbstblätter richtig zum leuchten gebracht. Probiert es einfach aus, es macht richtig Spaß.



Herzliche Grüße
Eure Kerstin
♥♥♥

Samstag, 28. Oktober 2017

Kürbis DIY und Süßes für Halloween

Hallo ihr Lieben!
Heute  darf  ich Euch, die Bärbel Ingrid  vom Blog Dekotraum  wieder einmal hier begrüßen und  ich habe ein  schnelles, einfaches Kürbis - DIY mitgebracht.
Es geht  um Halloween- und  Herbstdekoration.

Süßes  oder (es gibt)  saures  wird es  in  einigen Tagen  wieder  heißen, wenn  die Nachbarskinder nach Einbruch der Dunkelheit,   im 10 Minuten Takt  am Gartentor klingeln  und erwartungsvoll auf den kleinen " Gabentisch "  blicken, den ich immer vorbereite.

 



Lebkuchen habe  ich bereits gebacken und   mit Zuckerglasur verziert, frische Muffins  mit  lustiger Verzierung  kommen  dann  am  Halloweentag  noch dazu,





 außerdem  dürfen  sich die Kinder   die Taschen  mit  Süßigkeiten und Obst   füllen.




Als Deko  habe  ich  ein  paar  "Sockenkürbisse" und einen "Mützenkürbis"  gemacht.
Dafür  habe  ich  flauschige,  weiße Socken um 1€ gekauft  ( 1 Paar  ergibt 4 Kürbisse ) und  schwarze Einzelsocken meiner Männer verwendet.







Die  Socken  habe  ich auseinander geschnitten, die Vorderteile mit Füllwatte  ausgestopft  und  die
anderen Hälften,  die  an beiden Seiten  offen waren,  zuerst  an   einer Seite  zugebunden und ebenfalls ausgestopft.







Der große Kürbis ist   eine  Strickmütze. Die  Schnur  zum  Abbinden  4,5 mal um  den Kürbis wickeln und so  die  richtige Länge  abmessen.  Mit der Schnur und  einer  langen  Nadel zuerst  die obere, offene Seite  zusammen ziehen, das Stöckchen oder  den  Stiel von einem echten Kürbis in die Öffnung stecken und  den Kürbis  mit  der  Schnur  und  mit Hilfe  der  Nadel in 8 Teile  teilen, die  Schnur  an  der Unterseite verknoten.



Für die Deko  habe  ich  eine Schnur  um ein Stöckchen gewickelt, mit Haarspray besprüht und  nach dem Trocknen gemeinsam mit einem Blatt um den Kürbisstiel gebunden.





So sehen sie aus, die Socken-  und der  Mützenkürbis  und  auch  ohne  Halloween sind sie eine schöne Herbstdekoration.


Ich  freue  mich, dass Du uns  auf unserem Gemeinschaftsblog besucht  hast und  wir Bärbels  würden  Dich  auch  nächste Woche  gerne  wieder   hier  begrüßen.

Bis bald,
Bärbel - Ingrid

Samstag, 14. Oktober 2017

DIY Natürliche Kerzenständer für die Herbstdeko


So nun sind wir mittendrin in der farbenprächtigsten Jahreszeit.
Und ich, Grit von Dekozauber.22, hab das Vergnügen,
einen Post beizusteuern.
Seit Wochen wird bei uns gesammelt, gewerkelt und arrangiert.
Und Mittlerweile gibt es in vielen Ecken in unserem Haus und Garten
Herbstliches zu sehen.



 


Dazu gehören für mich natürlich in erster Linie Kürbisse,
aber auch Kränze mit Moos, Erika, Zieräpfelchen und Hagebutten.
Im Haus verteile ich gern Holzkerzenständer im trendigen Naturlook,
die am Abend und wenn es draußen mal wieder nicht so richtig hell werden will,
wunderbar gemütliches Licht verströmen.







Auch in meinem "Frauenzimmer" stehen ein paar dieser dekorativen Exemplare.
Hier hab ich sie allerdings teilweise zweckentfremdet.
Oben sieht man z.B. mein Nadelkissen von der lieben Heike
das genau in so ein hübsches Teilchen reinpasst.
Man findet sie sehr günstig beim Trödler oder auf Flohmärkten.
Doch meistens haben sie eine unschöne glänzende Lackierung.
Die effektivste Methode, diese abzubekommen ist abbeizen.
Das geht im Haus allerdings nicht ohne starke Geruchsbelästigung ab
und ist eine ziemlich unsaubere Sache.
Ich hab mir aber überlegt, wie man das ändern kann.


Ihr braucht folgendes dazu:
-Abbeizer möglichst in Gelform (im Internet erhältlich)
-Gefrierbeutel bevorzugt mit Zipper oder Müllbeutel
-Küchenrolle
-Gummihandschuhe
-Eimer mit Wasser
-feines Schleifpapier
-Speiseöl


Und so hab ich´s gemacht:
Die Kerzenleuchter stellt man in den entsprechen großen Beutel, 
gibt einen Klecks ( nicht zuviel!) Abbeizer auf den Leuchter und
verschließt den Beutel mit dem Zipper oder einem festen Knoten.
Man muss darauf achten, dass nicht soviel Luft in der Tüte ist.
Dann kann man wunderbar und ohne direkten Kontakt von außen den Abbeizer 
mit den Händen in alle Rundungen und Rillen einmassieren.
Ohne Tüte stinkt es nicht nur furchtbar.
Der Abbeizer trocknet auch zu schnell, bevor er den Lack richtig lösen kann.

Nun lässt man alles nach Herstellerangaben einwirken.
Zwischendurch muss man immer mal die Tüte lockern
und den sich lösenden Lack von außen abreiben.
Nach der Einwirkzeit gibt man etwas Küchenrolle in den Beutel,
verschließt wieder und reibt von außen den Abbeizer ab.
Jetzt zieht man die Handschuhe an und holt das gute Stück heraus.
In dem Wassereimer wird es gründlich abgespült
und zum Schluss nach Belieben mit dem feinen Schleifpapier bearbeitet
und mit Speiseöl abgerieben. 
Das gibt eine gleichmäßige geschmeidige Oberfläche.
Ich hab das teilweise weggelassen,
um einen groberen Shabby-Effekt zu erzielen.
Die Beutel samt Inhalt landen natürlich NICHT im Hausmüll,
sondern wandern gemeinsam mit der Altbatteriesammlung
zum nächstgelegenen Recyclinghof. 

So, ich hoffe, es war einigermaßen verständlich.
Unklarheiten können wir in den Kommentaren besprechen, wenn ihr mögt.

Nun wünsche ich Euch fröhliches Sammeln und Werkeln
und drück Euch die Daumen, dass die Tüte nicht platzt.

Ich hoffe, ihr habt eine wunderschöne Herbstzeit
mit vielen kuschelichen Momenten.
Genießt es, atmet durch und haltet auch mal inne!
Der Weihnachtsstress kommt schneller, als wir denken.

Grit