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Dienstag, 8. Dezember 2020

Sterne gehen immer ...

 ... und zu Weihnachten ganz besonders!

Diese Papiersterne hab ich (Trixi von der Trauminsel)
schon oft bei Instagram gesehen.
Sie sehen einfach schick und edel aus und machen richtig was her.


 Dieses Jahr hab ich mich endlich
nach einer Anleitung von Zimtschnute77 (Instagram) rangewagt
und ein paar gebastelt.
 
Ich versuche euch in Bildern zu zeigen, wie man die Sterne bastelt.
 
Ihr braucht:
Tonkarton
Schere oder Schneidegerät
Lineal und Bleistift
Tacker
Nylonschnur
Nadel oder einen feinen Bohrer
 
Für einen Stern mit 50 cm Durchmesser hab ich zuerst
13 Streifen á 25 x 6 cm zugeschnitten,
 in der Mitte gefaltet,
und dann von unten 8 cm abgemessen
und schräg nach oben zugeschnitten
 

 Dann werden die Streifen zusammengetackert.
Lasst dabei am Ende bissl Platz,
weil da noch die Löcher für den Nylonfaden hinpassen müssen.
 

 Ich hab mit einer Freundin zusammen gebastelt.
Das war sehr praktisch,
sie durfte den zusammengetackerten Stapel festhalten,
damit ich zwei kleine Löcher bohren konnte.

 

Dann hab ich durch die oberen Löcher den Nylonfaden durchgezogen
und (nicht zu stramm) verknotet


Anschließend tackert man die beiden Enden zusammen.
Uns kam der Stern sehr straff vor.
Deswegen haben wir noch zwei weitere Streifen zugeschnitten
und reingebastelt, so dass der Stern am Ende 15 Zacken hatte.
Am Schluss fädelt man durch die unteren (oder äußeren) Löcher
einen Nylonfaden

Jetzt kann man den Stern in seine endgültige Form bringen
und auf der Rückseite den Nylonfaden verknoten


Fertig :)


Beim ersten Stern hat's ein bisschen gedauert,
bis wir den Dreh richtig raus hatten.

Ab dem zweiten Stern ging's dann schon leichter.


Man kann sich mit den Maßen spielen.
Der schwarze Stern ist aus 13 Streifen á 30 x 9 cm


Der schwarz-graue Stern besteht aus 12 Streifen á 21 x 7 cm


Vielleicht hab ich euch ja angesteckt
und ihr wollt auch Sterne basteln :)
Da wünsch ich euch viel Spaß
und eine wunderschöne Adventszeit!
Macht das Beste aus dieser verrückten Zeit!

Seid ganz lieb gegrüßt,
eure Trixi


Verlinkt bei




Samstag, 25. November 2017

Sternenstecker für die Weihnachtsdeko - DIY

Hallo meine Lieben,

....wisst ihr noch? Sterne gehen immer!

Besonders im Advent und zu Weihnachten.

Ich hab euch ein schnelles und wie ich finde sehr schönes DIY mitgebracht.
Schaut mal....




Na? Habt ihr Lust auf Basteln? Dann legen wir mal los....

Ihr braucht
Schere, Bleistift
festen Karton
Wickeldraht
Heisskleber und Klebepistole
Tacker
einen stabilen, nicht zu dicken Zweig
Märchen-/Filzwolle (oder z.B. Moos, Füllwatte)
Sternvorlage (z.B. aus dem Netz)

Schritt 1
zeichnet den Stern 2x auf die Pappe und schneidet ihn aus



Schritt 2
legt die beiden Sterne übereinander, den Zweig mittig dazwischen und dann tackert ihr die beiden Pappen zusammen.



Schritt 3
Tragt Heisskleber auf den Stern auf und belegt ihn, erst die eine dann die andere Seite, mit der Filzwolle (Moos, Füllwatte....)



Schritt 4
Den Draht wickelt ihr zuerst um den Zweig und verzwirbelt ihn. Lasst das Ende überstehen, das brauchen wir am Ende wieder zum Verzwirbeln.

Jetzt wickelt ihr den Draht, nicht zu fest, kreuz und quer um den Stern. Die Form kommt so wieder etwas besser heraus. Falls ihr irgendwo Löcher produziert habt, könnt ihr noch Filzwolle auflegen und festwickeln.

Das Drahtende wird mit dem Anfang verzwirbelt und gut in der Filzwolle versteckt.


Fertig!

Ob ihr nun Filzwolle, Moos, Füllwatte oder Flechten benutzt, der Draht schwarz, grün, silber oder gold ist, bleibt eurer Kreativität überlassen. Wer mag, kann den Zweig auch in Wunschfarbe lackieren oder anpinseln. Ihr könnt Dekoteile oder geschriebene Weihnachtsgrüße mit einwickeln oder nachträglich aufkleben....1000 Möglichkeiten....

Ich habe den Stecker in ein Glas gestellt, ein bisschen Tamtam und eine Lichterkette dazu und ein mit Filz umwickelter Kranz drunter....



Ich wünsche euch viel Spaß beim Werkeln und wünsche euch an dieser Stelle eine wunderschöne, zauberhafte, kuschelige Adventzeit. 
Für dieses Jahr war das hier mein letzter Post.

winke, winke
liebe Grüße

Nicole
Shabbylinas Welt


Mittwoch, 21. Dezember 2016

✿ Türchen 21 - Strohsterne DIY, ein Giveaway und eine Gewinnerin


Ihr Lieben Bärbel Leser, 

ich bin Annette von Augenstern-HD & Zauberkrone und auch eine richtige Bärbel.

Heute möchte ich euch von meinen selbstgebastelten Strohsternen erzählen.



Strohsterne, das sind ein Stück Heimat für mich. 
Die Erinnerung an Zuhause ist nur noch ganz schwach...
Als Kind erlebt man Weihnachten in vielen schillernden Eindrücken. 
Es riecht nach Zimt, Tannenduft liegt in der Luft und Kerzen brennen stimmungsvoll.

Strohsterne gehören für mich definitiv auch dazu. Warum? Als wir damals den Christbaum kurz vor Weihnachten schmückten, steckte meine Mutter ganz vorsichtig die Strohsterne, die meine große Schwester gebastelt hatte, an den Tannenbaum. Niemand, wirklich niemand außer sie durfte sie anfassen! Jetzt weiß ich warum! :-)

Strohsterne zu basteln ist ein wahres Geduldsspiel. Es gibt zwei Methoden, einmal die klassische, wo die Strohhalme eingeweicht werden müssen. Dann eine etwas modernere Art, mit Strohhalm-Spalter und den Steckscheiben.

Beide habe ich ausprobiert und zeige dir die Unterschiede.


Zuerst die klassische Methode:

Du brauchst:   Strohsterne, Gefäß mit Wasser, Zwirn, Schälmesser, Bügeleisen
So wird's gemacht:   Zuerst werden die Strohhalme 15 Minuten in Wasser eingeweicht.

  • Anschließend schneidest du die Strohhalme mit dem Messer vorsichtig auf.
  • Dann werden sie ganz glattgebügelt und der Länge und Breite nach zugeschnitten.
  • Nun die vorbereiteten Halme kreuzweise übereinandergelegt. Hier habe ich ebenfalls den Steckring verwendet, der Einfachheit halber. Du kannst es aber auch ohne versuchen. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl klappt das auch ganz gut. ;-)
  • Am Ende nur noch mit dem Garn den Stern umweben, so dass der Faden einmal unter und einmal über den jeweiligen nächsten Halm liegt. Zu Beginn dafür einen Knoten auf der Rückseite binden und das Ende des Fadens nicht abschneiden, den benötigt man am Ende zum Zusammenknoten.
  • Zum Schluss nur noch die Zackenden mit einer Bastelschere spitz zuschneiden. Fertig!


Das ist mein erster, selbstgemachter Strohstern! :-D


Bei der anderen Methode, müssen die Strohhalme nicht eingeweicht werden, sondern du kannst sie direkt in den Strohalm-Spalter schieben. So entstehen 6 dünne Spalthalme. 

Du brauchst:   Strohsterne, Strohshalm-Spalter, Kronenform, Zwirn


So wird's gemacht:

Für diesen edlen Strohstern werden 12 Spalthalme in der ersten Runde und 6 Spalthalme (breit) in der zweiten Runde gelegt. Für die Kronenform legst du die Spalthalme "über 2", das bedeutet, dass zwei Löcher frei gelassen werden. Nach dem Zusammenstecken, wird zuerst der Einsteckring eingesetzt, damit sich die Halme nicht verschieben, denn wird der Stern auf die Rückseite gedreht und mit dem Garn jeweils die Kreuzpunkte festgebunden.

 Dann nur noch die Zackenenden mit einer Schere spitz zurechtschneiden. Fertig! 


Das ist mein zweiter selbstgebastelter Stern

und, hier kommt der Dritte!


Material und Literatur:
Wunderschöne Strohsterne, Mit Legeformen leicht gemacht
Strohhalme


Gefallen dir meine Strohsterne?
Dann möchte ich gern einen schönen Stern unter den Lesern als Giveaway verlosen.



Wenn du gewinnen möchtest, hüpfe schnell in die Lostrommel!


So kannst du mitmachen:

Falls du noch kein Follower bist, dann trage dich ein und sag mir, wo du deinen Strohstern gern aufhängen möchtest. Hinterlasse deinen Kommentar bis einschließlich 24.12.2016. Der Gewinner wird hier auf dem Blog verkündet. 

         


Zu guter Letzt, möchte ich die Gewinnerin der Auslosung vom 12.12.2016 - Sachsenrose´s Kreativwelt bekanntgeben. Zu gewinnen gab es wunderschöne Häkelherzen.

Es ist ....

Trommelwirbel:

Julia vom Blog: "juliBuntes"!

Das ist ja eine schöne Überraschung, 
denn sie ist mein Wichtelkind beim Adventskalenderwichteln 2016!!!!

Meine allerherzlichsten Glückwünsche, liebe Julia!!



Macht es euch schön gemütlich und genießt die letzten Tage im Advent!

Liebste Bärbel-Grüße,
Annette




Rechtliches:
Der/die Gewinner/im (im Weiteren der Gewinner) wird im Anschluss per Losverfahren ermittelt und in einem der darauffolgenden öffentlichen Posts hier bekannt gegeben. Der Gewinner hat dann zwei Wochen Zeit sich per Mail unter baerbelbloggt@gmail.com zu melden, ansonsten wird neu ausgelost. Damit der Gewinn zugestellt werden kann, müssen Name & Anschrift übermittelt werden.
Mit deinem Kommentar erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. Der Gewinn wird nicht in bar ausgezahlt. Beleidigende, rassistische und gesetzwidrige Kommentare sind nicht zulässig und wir distanzieren uns in jeglicher Art von ihnen. Sie werden ohne weiteren Hinweis gelöscht. Durch die Teilnahme entstehen keine weiteren Kosten.


Dienstag, 13. Dezember 2016

Türchen 13, ein holziges DIY und ein Giveaway

Hallo ihr lieben Bärbelbesucher,

toll, dass ihr so zahlreich bei uns vorbei schaut :)
Mit so einem tollen Start hätten wir selbst nicht gerechnet!

Heute sind wir also schon bei Türchen Nr. 13
und somit auch bei Bärbel Nr. 13

Ich bin die Nr. 13 - natürlich ein Glücksbringer
und komm von TRIXIS TRAUMINSEL

Gestern durften alle Mädels vom Blogger-Adventskalender mein Päckchen aufmachen,
wo sie eine holzige Überraschung gefunden haben.


Ich zeig euch heute wie der Stern und die Schneeflocke
auf die Birkenscheiben kamen.

Zuerst durfte der Lieblingsmann die Birke in Scheiben sägen.


Ach ja, die Löcher hat er natürlich auch reingebohrt.

Dann kam der Brennkolben zum Einsatz.
Es gibt verschiedene Aufsätze dazu.


Die Schneeflocken hab ich einfach frei Schnauze mit dem Bleistift vorgezeichnet.

Zum Brennen hab ich eine relativ feine Spitze genommen.
Eigentlich ist es nicht schwer die Linien zu zeichnen/brennen,
allerdings wird es durch die ganz feinen Rillen im Holz etwas zittrig.


Für die Sterne hab ich mir eine kleine Schablone ausgeschnitten
und dann auch wieder mit Bleistift vorgezeichnet.


Bei den Sternen hab ich eine andere Brennspitze genommen.
Aber ACHTUNG, vor dem Wechseln der Spitze,
den Kolben unbedingt vom Strom nehmen und abkühlen lassen!

Mit der breiteren Spitze kann man schöne glatte Kanten brennen
und auch großflächig "ausmalen".


Dann nur noch ein Bändchen und Anhänger dran
und schon sind kleine Geschenkerl fertig.



Jeder Anhänger noch in ein schönes Tütchen ...


... dann durften meine 24 Tütchen mit der Nr. 12 auf Reisen gehen :)


Und weil es nicht nur den Blogger-Adventskalender gibt,
sondern auch den "Bärbel bloggt Kalender",
hab ich für euch ein kleines Giveaway dabei.
Diese drei weihnachtlichen Anhänger könnt ihr hier gewinnen.
Wenn ihr Leser der "Bärbels" seid oder werden wollt,
über 18 Jahre alt seid und aus Deutschland, Schweiz oder Österreich kommt,
hinterlasst einfach unter diesem Post einen Kommentar
und schon seid ihr im Lostopf.

Aber lasst euch nicht zu viel Zeit.
Die Verlosung geht nur bis Samstag, 17. Dezember 2016 um Mitternacht.
Am Sonntag, den 18. Dezember geben wir dann hier auf dem Blog
den Gewinner bekannt, damit das Päckchen gleich am Montag
auf Reisen gehen kann und hoffentlich rechtzeitig vor Weihnachten ankommt.


Jetzt verlinke ich mein holziges DIY noch bei

und
Seid ganz lieb gegrüßt
und habt eine schöne und stressfreie Woche,
eure Trixi Bärbel
mit Bruno Bärberich (oder so ähnlich)

Kleine Korrektur ... Lotte hat's richtig erkannt ...
Bär(bel)-Bruno   :)


Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin.
Dabei nenn ich ihn oft "großer Bär" oder "Schlumpfbär" 







Montag, 12. Dezember 2016

Sterne gehen immer, auch im Türchen Nr. 12, eine Gewinnerin und neue Verlosung

Hallo meine Lieben am Montagmorgen. Ich bin es nochmal, Rosi - Bärbel vom Blog

Inzwischen sind einige Follower dazugekommen. Ist auch kein Wunder bei diesen vielen schönen Inspirationen. Ich freue mich auch darüber.

Jaaaa...genau, Sterne gehen immer, sagt auch Nicole-Bärbel.
Es gibt viele wunderschöne Sterne zum Basteln. Dieses Jahr sind die Sterne aus Brottüten der Renner.
Ich habe heute ein kleines DIY von Sternen, die schon älter sind, die ich aber aus der Versenkung wieder hervorgeholt habe.
Diese kann man, wie die Sterne sus Brottüten, wieder zusammefalten und verschicken und auch gut aufbewahren. Sie halten etwas länger als die Brottütensterne , weil das Papier nicht so dünn ist.
Das Prinzip ist ganz einfach.
Das benötigt ihr dazu:
1. das Video, auf dem Tami zeigt, wie es funktioniert.
Ich liebe das Video, weil Tami sich so schön freuen kann, wenn ihr Stern aufgeht.

2. Papiere
Dafür gibt es nun verschiedene Varianten. Ihr könnt weißen Cardstock nehmen und bestempeln oder
ihr nehmt bunte Papiere, die bereits ein Weihnachtsmotiv haben.

Ich habe beide Varianten gemacht, wobei die Variante, bei dem ihr das Papier bestempeln könnt, etwas länger dauert. Dafür trägt der Stern Eure "Handschrift". Für die bedruckten Papiere habe ich die Faltblätter von Folia verwendet. Diese könnt ihr in Packungsgröße verwenden oder teilen, wie ich es gemacht habe.

                           3. Satinband, Klebestift, eine Perle, Stempel, kleine Labels für die Außenseiten.

                                                      Und schon könnt ihr loslegen.



Zusammengelegt sehen die Sterne so aus. Verzeiht mir das schlechte Foto. Ich hatte vergessen, es eher zu fotografieren und  gestern wurde es gar nicht hell.
So könnt ihr Eure Sterne auch verschicken.

 Habt viel Spaß beim Nachbasteln!

*****

Heute gibt es bei mir auch eine kleine Verlosung, denn Bärbel hat Herz.




Teilnehmen darf, wer eingetragener Leser ist und  hier einen netten Kommentar hinterlässt.
Das Bildchen dürft ihr gerne mitnehmen. Viel Erfolg!

*****
Ich darf die Gewinnerin des Post´s vom 2. Dezember - Federn aus Masking Tape von Nadine bekanntgeben.

Es ist Christine vom Blog "la vita".
Hey...schon wieder eine Christine ;-)
Herzliche Glückwunsch, liebe Christine!

Bitte teile uns Deine Adresse mit, damit Nadine die Federn auf die Reise schicken kann, unter
baerbelbloggt@gmail.com


*****
Und nun wünsche ich Euch allen einen schönen Start in die Woche!

Ganz liebe Grüße, Eure

Rosi-Bärbel







Dienstag, 6. Dezember 2016

Geschenkidee Wende-Mug-Rug: Tutorial und Verlosung

Liebe Bärbel-Fans,

heute kommt der Nikolaus bzw. die Nikolaus-Bärbel.
Ich bin Biggi von allesbiggi! und habe eine DIY-Geschenkidee und eine Verlosung für euch mitgebracht.



Kennt ihr Mug-Rugs?
Das sind kleine "Tassenteppiche", die über den großen Teich zu uns rüber geschwappt sind.
Man braucht sie nicht dringend, aber die Kaffee- oder Teetasse steht darauf gleich viel schöner, als einfach so auf dem Tisch
und zusätzlich wird der Tisch geschont.


Meistens haben Mug Rugs eine schöne Vorderseite und eine neutrale Rückseite, 
meine haben jedoch zwei Vorderseiten, damit man je nach Lust und Laune und passend zur jeweiligen Tasse variieren kann.


Zusammen mit einer witzigen Tasse ist so ein Mug Rug ein tolles Weihnachtsgeschenk oder Mitbringsel, das ihr ganz schnell aus Resten nähen könnt.

Wie, das zeige ich euch jetzt:



Materialbedarf:

2 Stoffreste für Vorder- und Rückseite, jeweils ca. 25 x 17 cm
ein Stück Vlieseline H 630 in der selben Größe
ein Stoffstreifen 95 x 4 cm
je nach Lust und Laune Bügelbilder, geplottete Flockfolie,
Stoffstückchen für Applikationen und Vliesofix in der selben Größe

Anleitung:

Zuerst bügelst du die Vlieseline mit der rauen Seite auf die linke Seite des dünneren Stoffrestes.
In meinem Fall war das der Beton-Stoff.

Den Jeans-Stoff habe ich übrigens aus dem Bein einer ausrangierten Jeans "gewonnen".
Ich freu mich ja immer wie Bolle, wenn ich was upcyceln kann.

Im nächsten Schritt applizierst du den Stern auf einen der beiden Stoffe.
 

Dafür habe ich mir eine Schablone aus Pappe gemacht, das ist sehr hilfreich, vor allem wenn du mehrere Sterne ausschneiden willst.
Vorlagen für Sterne kannst du dir entweder selbst mit Grafikprogrammen erstellen oder im Internet finden, z. B. bei Hamburger Liebe.

Auf die Papierseite von deinem Stückchen Vliesofix malst du nun den Stern, dann bügelst du das Vliesofix mit der rauen Seite
auf die linke Stoffseite deines Stoffstückchens.
Jetzt schneidest du den Stern aus, ziehst das Papier ab und bügelst den Stern auf einen der beiden Stoffe.

 Sobald der Stoff abgekühlt ist, kannst du den Stern festnähen.
Ich habe dafür einen Geradstich, mit Stichlänge 2,5 cm verwendet.


Auf den anderen Stoff habe ich ein geplottetes Motiv aus Flockfolie aufgebügelt.



Wenn du beide Mug-Rug-Seiten fertiggestellt hast,
nähst du sie links auf links schmalkantig aufeinander.

Das sieht dann so aus wie auf dem mittleren Foto oben. Das darunter ist meine Pappschablone.
Sie ist wenige Millimeter kleiner als die zusammen genähten Mug-Rug-Seiten.
Ich benutze sie, um die Ränder nochmals etwas zu begradigen (Foto rechts).

Als nächstes bügelst du den langen schmalen Stoffstreifen der Länge nach mittig links auf links (Foto links).


Danach faltest du den Streifen wieder auseinander, klappst die beiden Außenkanten zur Mitte und bügelst sie (mittleres Foto).

Wenn du einen Schrägbandformer besitzt, kannst du das Stoffband natürlich auch damit in die richtige Form bringen (Foto rechts).

Das fertige Band legst du nun auf einer der langen Seiten, ein Stück von der Ecke entfernt, rechts auf rechts und außen bündig auf eine Seite des Mug-Rugs.



Jetzt nähst du das Band ca. 5 mm von der Außenkante entfernt fest, am Anfang lässt du ein Stück stehen (Foto links). 5 mm vor der Ecke stoppst du und verriegelst das Ende.

Nun klappst du das Band so wie auf dem mittleren Foto nach oben und dann wieder gerade nach unten (siehe rechte untere Ecke auf dem rechten Foto).

Danach nähst du das Band vom Rand weg auf der nächsten Kante an, wieder bis 5 mm vor der Ecke.
An der letzten Kante lässt du ein Stück zwischen Anfang und Ende frei.

Auf dem oberen linken Foto im Fotoblock unten siehst du, wieviel du in etwa frei lässt.
Lass dich von den Klämmerchen nicht verwirren, sie liegen nur fürs Foto dort, damit sich das Stoffband nicht über die Lücke legt.


Die überstehenden Enden steckst du nun rechts auf rechts aufeinander (Foto oben rechts) und nähst sie zusammen (Foto unten links). Bis auf einen cm Nahtzugabe kannst du den Rest der überstehenden Enden nun abschneiden (Foto unten rechts). Zu guter Letzt nähst du das Stück Stoffstreifen, das nun noch in der Luft hängt, am MugRug fest.

Jetzt klappst du den Stoffstreifen nach außen und drehst den Mug-Rug um.


Dann klappst du die Kante des Stoffstreifens an der Bügelfalte nach innen und steckst sie so fest, dass die Naht, mit der du den Stoffstreifen auf der anderen Seite festgenäht hast, überdeckt ist (Foto rechts oben).
Wenn du alles rundum festgesteckt hast, nähst du den Stoffstreifen sehr schmalkantig fest (Foto unten links).
Von der anderen Seite sieht das dann so aus wie auf dem Foto unten rechts.

Und schon ist dein Tassenteppich fertig.

Viel Spaß beim Nachnähen! 

Wenn du auch Jeansbeine für deinen Mug-Rug upcycelst, dann wirf die übrig gebliebenen Jeans-Nähte nicht weg, denn auch dafür gibt es viele Verwendungsmöglichkeiten, du kannst sie beispielsweise ganz einfach zu witzigen Armbändern verarbeiten.


Ich hoffe, mein Tutorial ist für alle verständlich, falls nicht, dann meldet euch gerne! 

Den Mug-Rug könnt ihr aber nicht nur nähen, sondern auch gewinnen.


Unter allen eingetragenen Leserinnen und Lesern verlose ich einen Mug-Rug nach Wunsch.
Zur Wahl stehen der Wild-Thing-Mug-Rug aus dem Tutorial oder alternativ dazu der auf dem Verlosungsfoto, dabei ist die andere Seite Jeans mit einem geplotteten Spruch deiner Wahl in deiner Wunschfarbe.
Hinterlasse einfach bis zum 13.12. um 23:59 Uhr einen Kommentar unter diesem Post und schreibe mir, welchen der beiden Mug-Rugs du gewinnen willst.

Mein Glücksfeerich wird dann am Mittwoch eine Gewinnerin oder einen Gewinner ziehen,
den eine der Bärbels am nächsten Donnerstag bekannt geben wird.



Habt einen großartigen Tag und  eine wundervolle Adventszeit! 
Eure Biggi