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Sonntag, 7. Oktober 2018

Es ist wie es ist und es kommt wie es kommt

Halli hallöchen,
heute sitze mal wieder ich, Naddel von verliebt in Zuhause, an der Tastatur und ich bin so tiefenentspannt aus meinem Urlaub zurückgekehrt, dass ich meinen Blogtermin völlig verbaselt habe. Das ärgert mich, weil ausgerechnet mir das schon wieder passiert.

Von jetzt auf gleich mache ich mir Stress und futtere mich aus lauter Verzweiflung durch die halbe Dose Butter Cookies. Stress ist ungesund und macht schlechte Laune, also entscheide ich mich spontan über 'Stress machen' bzw. 'nicht machen' zu reden.

Ich bin grundsätzlich kein Mensch, der Probleme als sportliche Herausforderung annimmt. Vermutlich würden meine Familie und Freunde spontan ein Veto einlegen und behaupten, dass ich sehr wohl einen kühlen Kopf bewahre, immer eine Lösung parat habe und hilfbereit -ja sogar aufopfernd bin, wenn es darum geht anderen zur Seite zu stehen.

Ja, das bin ich.
Dennoch kann es in mir drinne rumoren und ich habe Stress. Zudem gehöre ich nicht gerade zu der Art Mensch, die sowas anderen mitteilen und nach außen kommunizieren kann. Deswegen kann sich mein innerer Stress unbemerkt von der Außenwelt in mir breit machen.

Das ist bzw. war eine Zeit lang wirklich nicht schön. Deswegem habe ich gelernt die Dinge, die Stress verursachen, erst gar nicht mehr so stark an mich heranzulassen. Konkret bedeutet das, dass ich mir manchmal Auszeiten nehme und ganz bewusst etwas tue was nur ich will. Ich versuche dann jegliche Zwänge auszublenden und mich nur auf mich selbst und meine Wünsche zu konzentrieren.

Zum Beispiel gehe ich dann etwas für mich einkaufen, obwohl Zuhause zig Arbeiten erledigt werden müssen. Ich sage mir "Das Geschirr ist auch noch da, wenn ich zurück komme" und untermauere es mit einem "Was würde denn passieren, wenn ich das Geschirr stehen lasse?"


 Mal ehrlich: Nichts!
Der Zwang irgendwas zu erledigen (das Geschirr wegzuräumen) ist selbstauferlegt. Also habe ich auch die Macht, mir die Aufgabe anders einzuteilen. Und genauso ist das mit vielen Dingen im Leben.

Hört sich natürlich leichter an, als es getan ist.
Das stimmt. Aber ich behaupte auch nicht, dass ich alles perfekt beherrsche oder immer gut umsetze. Der Lernprozess dafür kann Jahre dauern.

Mittlerweile befinde ich mich jedoch an einem Punkt, an dem ich mich viel besser und ausgeglichener als früher fühle. Außerdem habe ich ein kleines Mantra für mich entdeckt, dass mir manchmal hilft und mich davor bewahrt mir spontan den Kopf abzureissen und verrückt durch die Gegend zu laufen. Es lautet "Es ist wie es ist und es kommt wie es kommt" und ist von der Romanfigur Allan Karlsson aus "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand".  

Das kleine Zitat hilft mir manchmal mich zu erden und mich nicht kopflos irgendwo hinein zu stürzen. Ich versuche gelassener zu sein und abzuwarten. Und du glaubst nicht wie viele Dinge sich allein durch abwarten erledigen oder gar in Luft aufgelöst haben.

Und ich löse mich jetzt auch in Luft auf. Naja nicht ganz, aber ich bin am Ende meines Textes und werde gleich ins Bettchen. Wobei ich befürchte wegen der vielen Butter Cookies nicht so gut schlafen zu können, hab nämlich schon Bauchschmerzen.

Stressfreie Grüße
Naddel


P.S. Ich habe noch die Ehre eine Gewinnerin bekannt zu geben.
Das Holzbrettchen aus Trixis Verlosung hat die liebe Tina vom Dorf gewonnen -herzliche Glückwünsche auch von mir! Damit dir das Brettchen zugeschickt werden kann, teile bitte deine Wohnadresse mit und schreibe dafür Trixi eine Mail unter trixistrauminsel@gmail.com




Samstag, 22. Juli 2017

Eis am Stiel und Worte die von Herzen kommen

Halli hallo,
schön, dass du da bist.
Dies ist ein ganz spezieller und emotionaler Bärbel-Blog-Post für mich. Warum, sag ich dir am Ende des Posts. Jetzt genießen wir erst mal gemeinsam ein lecker kühlendes Eis, ist ja auch unglaublich heiß heute. ;)





Wir sind schon mitten im Sommer. Bei uns in Österreich sind schon alle Schüler in die Ferien gestartet und der schon lang ersehnte Betriebsurlaub steht auch schon fast vor der Tür. 

Und pünktlich mit dem Sommer sind auch die hohen Temperaturen ins Land gezogen. Wie herrlich wenn schon früh morgens die Sonne durchs Fenster scheint, man seinen ersten Kaffee auf der Terrasse trinken und dabei den Vögelchen zuhören kann. 
Wenn die Temperaturen aber über die 30°-Marke klettern, kann es auch ganz schön anstrengend werden. Im angenehm kühlen Büro hab ich da natürlich leicht reden, denn nicht jeder hat das Glück, sich an den heißen Tagen in einem solchen verkriechen zu können. Aber es gibt eine Lösung ;)
Bis jetzt hatten wir ja auch an den Wochenenden immer richtig viel Glück mit dem Wetter. Und wenn man es sich zu Hause auf der Terrasse gemütlich macht (die bei uns zwar schon vorhanden, aber noch nicht ganz fertig ist), gibt es ja wohl nichts besseres als ein leckeres, selbst gemachtes Eis am Stiel. Schön frisch, saftig und kühlend. 

Die Formen für Eis am Stiel bekommt man in fast jedem Laden der Küchen- und Backzubehör anbietet. Als Kinder haben wir uns auch schon Eis am Stiel selbst gemacht. Alle Säfte und Früchte die wir liebten haben wir zusammengemischt und in die Form gefüllt. Wir konnten es kaum erwarten bis es gefroren war um die verrücktesten Kreationen zu testen.







Heute sind die Variationen nicht mehr ganz so exotisch, aber dennoch unglaublich lecker und vielseitig. Kirschnektar mit Heidelbeeren, Kiwi mit Litschisaft, Pfirsich mit Zimt und Orangensaft, verfeinert mit Joghurt, Holunderblütensirup und einem Schuss Zitrone oder Vanille. Erlaubt ist was gefällt, würde es in der Modewelt heißen. In diesem Fall würde ich sagen, erlaubt ist, was schmeckt :) und Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden ;)
Ich habe mich heute für Holundersaft mit Heidelbeeren in der Spitze und Kirschsaft mit Himbeeren im unteren Teil entschieden. Mit einer Schicht Joghurt mit Zitrone dazwischen schmeckt es auch ganz wundervoll und erfrischend. Aber wie gesagt, lasst eurer Fantasie freien lauf und kreiert die außergewöhnlichsten Variationen. 
Ja und nachdem wir jetzt das ganze Eis leer geschleckt haben komme ich zu einem wichtigen Punkt der mir schon sehr lange auf dem Herzen liegt, nun von mir durchgezogen wurde und ich ihn nun auch euch verkünden muss.
Dies wir heute mein letzter Post als Bärbel sein.





Nicht, weil ich es keinen Spaß macht, ganz im Gegenteil, die Bärbels sind eine so unglaublich tolle Truppe mit ganz vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten die jede für sich ganz besonders ist. Eine bunte Truppe aus liebevoll, verrückten Weibern die ich schnell ins Herz geschlossen habe. Es fällt einem nicht schwer sich bei ihnen wohl zu fühlen und dennoch habe ich mich dazu entschieden aus zu steigen. 
Nur was man aus tiefstem Herzen macht, macht man gut.
Und das ist es was gefehlt hat. Ich war nicht mehr mit ganzem Herzen dabei, hab den Chat in der Gruppe nur noch überflogen oder gar nicht daran teilgenommen. Nachdem ich auch beim Bloggen sehr kurz getreten bin ist auch das Kommentieren und Verfolgen der Posts auf dem Bärbel-Blog viel zu kurz gekommen. Und bevor ich was nur halbherzig mache, mache ich es lieber gar nicht.

Deshalb wird dies heute mein letzer Bärbel-Blog-Post als Martina-Bärbel sein. Vielleicht komme ich als Gastblogger mal wieder zu Besuch vorbei und bis dahin werde ich den Bärbelblog als Martina von Letundlini verfolgen, lesen, kommentieren und mich davon inspirieren lassen.
Es war eine ganz tolle Zeit mit euch und ich möchte diese keines Falls missen. Ihr seid eine unglaublich tolle Truppe mit so viel Liebe, Emotion, Kraft und Ehrgeiz die ihr in dieses Projekt steckt. Was ihr gemeinsam mit dem Bärbel-Blog geschafft habt kann euch keiner nehmen. Ihr habt nicht nur die unterschiedlichsten Charaktere zusammengeführt sondern auch zusammengehalten und dabei etwas Wundervolles für alle die Leser da draußen geschaffen, die euch voller Freude und Überzeugung folgen und bewundern. 



Es war toll ein Teil davon gewesen zu sein. Deshalb danke ich euch für die vielen Inspirationen, Motivationen, guten Ratschläge, Tipps und offene Ohren. Ein wenig vermissen werde ich den überquillenden Whatsapp-Chat denke ich schon. ;) Aber dieser Schritt musste sein und auch wenn ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge gehe - es war eine tolle Erfahrung. Macht weiter so. :)
Danke
& bis bald

<3 Martina

Samstag, 11. Februar 2017

Shortbread mit Herz zum Valetinstag

Liebe geht ja bekanntermaßen 
durch den Magen oder woher stammt
das Sprichwort, das einem der Liebste 
aus der Hand frisst, wenn man extra
für ihn etwas Besonderes gemacht hat?

Wie auch immer, wenn ihr wollt,
dass euer Valentin auf Grund eurer
grandiosen Backkünste so richtig 
dahinschmilzt, dann schenkt
ihm diese Kekse!


Kennt ihr Shortbread? Dieses mürbe Gebäck
das einem förmlich auf der Zunge zergeht
und trotzdem so wunderbar knuspert?

Ihr macht euch einen Teig aus:

 2 Vanilleschoten
300g Mehl
50g Speisestärke
200g Butter (weich)
100g Zucker
Salz
 
Alles schön mit den Händen verkneten.
Wer von euch ist geduldig? Dachte ich
mir, willkommen im Club!  Ich auch
nicht. Aber nicht aufgeben beim kneten.
Auch wenn man es nicht denkt, am
Ende wird aus der krümeligen Masse
ein wunderbar geschmeidiger Teig.
 
 
Den rollt ihr zwischen zwei Stücken
Backpapier aus, stecht Kreise aus und
entfernt vorsichtig mit einem Messer 
den Teig drum herum. Der Teig ist wirkich 
sehr weich. Stecht auch gleich die Herzen 
aus und macht Löcher rein, falls ihr das 
ganze später noch auffädeln wollt.

Dann legt ihr das ganze für zwei Stunden 
in den Kühlschrank. Danach könnt ihr die 
Herzen einfach rausdrücken, denn jetzt
ist der Teig ganz hart. Doch vorsichtig,
er bricht nun auch schnell.


Legt nun in jedes Herz einen Himbeer -
oder einem anderen ungefüllten Bonbon.
und gebt das Ganze bei 180°C für 
10 Minuten in den Ofen. Sollte der 
Bonbon noch nicht ganz verlaufen sein,
könnt ihr nun mit einer Gabel nachjustieren.


Nun müsst ihr sie nur noch schön 
auskühlen lassen und genießen ...
ähm ich meine natürlich verschenken.

Wem der ganze Zirkus mit den Herzen
zuviel ist oder sie auch noch nach 
dem Valentinstag verdrücken möchte,
kann den Teig auch in Streifen 
schneiden, mit einer Gabel mehrfach
einstechen und die Queen zur 
Teatime einladen. Auch sie wird
begeistert davon sein... ich schwöre!
Best Shortbread ever!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Samstag, 14. Januar 2017

Gefühle zeigen!

Tja, heute müßt Ihr stark sein,
es wird gefühlvoll.

Ich habe ja schon angekündigt, das ich den Bärbel-Blog dazu nutzen werde,
Dinge zu zeigen, die ich noch nie gemacht habe.
Heute zeige ich Euch wie man aus Papierteilchen,
die entweder gestanzt, geplottet oder per Hand geschnitten worden sind,
was hübsches zaubern kann.

Eigentlich hatte ich vor, eine kleine Grußkarte für den Valenstinstag zu zeigen...


...aber während ich mir die benötigten Teile zusammen gesucht habe,
schwirrten mir ganz andere Dinge im Kopf herum und deshalb,
widme ich diesen Post meiner Schwester Petra.
Viele Jahre hatte wir Beide keinen Kontakt...
-wieso, weshalb, warum spielt keine Rolle mehr.
Wir haben beschlossen einfach den RESET- Knopf zu drücken,
und noch einmal ganz neu anzufangen-


Der Kontakt zwischen uns Beiden ist jetzt immer noch nicht sehr überschwenglich,
aber hätte sie nicht den Anfang gemacht und den inneren Schweinehund 
überwunden, wäre immer noch totenstille.
 Jetzt schlug leider das Schicksal zu, das sehr starke Emotionen in mir weckte..
Meine Schwester ist sehr schwer erkrankt....


...hat aber "Gott sei Dank" alle nötigen Operationen gut überstanden.
Beim Basteln wurden ganz viele Erinnerungen in mir geweckt,
da sie vor vielen Jahren einer der wichtigsten Menschen in einem Leben war.
Und für Sie ist das oben gezeigte Bildchen entstanden.
Ich möchte Ihr damit sagen, wie wichtig sie mir auch heute noch ist
und wie sehr ich sie im innern meines Herzens Liebe.
Wir können die verlorenen Jahre zwar nicht mehr nachholen,
haben aber die Chance bekommen, neue Dinge miteinander zu erleben.

Petra: "Es ist schön, das es Dich gibt!"

Und jetzt seit Ihr gefordert.
Ich eröffne heute meine erste Linkparty unter dem Motto:

"ES IST SCHÖN DAS ES DICH GIBT!"

und würde mich sehr darüber freuen,
wenn ganz viele von Euch daran teilnehmen.
-Am Ende dieses Post, könnt Ihr Euch verlinken-
Zeigt mir, wie Ihr Menschen in Eurem Leben durch kleine Gesten,
oder Nettigkeiten zeigt, was sie Euch bedeuten



Und jetzt zeige ich Euch,
wie man, wieder mal easy-peasy, meine Bastelei ganz leicht selber macht.


Ihr braucht:
In meinem Fall Malkarton
Deko Papier
Stanzteile (hier Herzen)
Kleber
Bleistift
Herzvorlge

Ihr schneidet Euch ein Stück Dekopapier und klebt es auf die Malpappe....


...ich habe mich dazu entschieden, das ein Rand von 1cm frei bleibt.
-Ihr könnt die Malpappe natürlich auch mit Farbe grundieren-

Jetzt nehmt Ihr Euch die Herzvorlage...


...und malt die Kontur mit dem Bleistift nach.

Und nun kommt die Fleißaufgabe:
Alle gestanzten Teile werden mittig gefaltet und an der Knickstelle mit Kleber bestrichen.

Dann müsst Ihr nur noch das...




 aufgezeichnete Herz damit füllen und schon seit Ihr fertig.

Solltet Ihr nicht durch meinem Hauptblog hierher gekommen sein,
könnt Ihr Euch dort anschauen, das man auch tolle Bilder in dieser Technik herstellen kann.

Und jetzt freue ich mich ganz doll auf Eure Beiträge,
die Ihr hier einschließlich bis zum 14.02. verlinken könnt.



Das Bildchen dazu, dürft Ihr gerne mitnehmen!



Bis dahin macht es Euch nett

Eure Bettina

Verlinkt bei Niwibo-Blogger zeigen Herz