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Samstag, 2. März 2019

Ich mach´s euch lecker

Einen wunderschönen guten Morgen am 1. Samstag im  März.

Heute bin ich also wieder dran und hab mir natürlich Gedanken darüber 
gemacht, was ich euch Schönes zeigen könnte. Jede von uns Bärbels 
hat ja so ihr Spezialgebiet. Viele können extrem gut nähen, andere wieder
sind super gut im werkeln und so weiter. Da hab ich so über legt was 
ICH denn eigentlich gut kann und musste feststellen, dass ich mehr so 
der Allrounder bin. Ich kann gut reisen, aber das zählt irgendwie nicht
wirklich 😅 Also, wo liegt denn nun meine Leidenschaft außer beim 
schreiben und fotografieren? Und dann lag es ja sowas von auf der Hand!
Klar ich bin hier die Frau fürs Leckere. Schuster bleib bei deinen Leisten. 
Von mir gibt´s was auf die Hüften!

Heute wird es klein bei mir. 
Klein und sogar extra fein. 
Und außerdem noch richtig 
vielseitig. Denn so langsam 
starten wir hier bei uns in der 
Familie wieder in die 
Geburtstagssaison.
Wenn Gäste kommen, gebe
ich mir natürlich immer 
besonders viel Mühe. Man 
will sich ja schließlich keine 
Blöße, und sein Allerbestes 
geben. Die von mir 
Bekochten sollen sich richtig
wohl und rundherum 
verwöhnt fühlen. Das geht 
euch sicher nicht anders.





Dafür ist das heutige Rezept absolut perfekt geeignet. Denn heute gibt es 
Kalbsröllchen und die können problemlos in jeder Menge produziert werden. 
Egal, ob als delikate Vorspeise mit etwas Brot, als Hauptgang mit Nudeln, 
Rosmarinkartoffeln oder Polentaschnitten oder einfach auf dem Buffet zum 
Zugreifen. Diese kleinen Köstlichkeiten können ihrer Rolle spielend gerecht 
werden. Das Beste aber ist, man kann sie super gut vorbereiten und das ist 
ja gerade wenn man Gäste hat nicht unerheblich. Man will ja auch noch 
genug Zeit zum schnattern haben. Deswegen gibt es bei mir heute 

Kalbsröllchen mit Parmaschinken
















Zutaten für 4 Personen als Hauptspeise

je nach Größe 4 oder 8 Kalbschnitzel (insgesamt etwa 800 Gramm)
Pfeffer
50g geriebener Parmesan
8 Scheiben Parmaschinken
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 gr. Tomaten
Salz 
Mehl
3 EL Butter
1 EL Öl
100 ml Weißwein
2 EL Tomatenmark
10 Salbeiblätter
100 ml Fleischbrühe

Die Schnitzel zwischen Frischhaltefolie möglichst dünn klopfen und je 
nach Größe in zwei bis vier Teile schneiden. Nacheinander mit Pfeffer 
und Parmesan bestreuen, Parmaschinken darauf legen und die Schnitzel 
einrollen. Mit einem Holzstäbchen feststecken.

Die Tomate häuten und von Kernen befreien. Das Tomatenfleisch, die 
Zwiebel und den Knoblauch würfeln. Kalbsröllchen rundum salzen, 
in Mehl wenden.

Butter und Öl in einem Schmortopf erhitzen und die Röllchen darin von 
allen Seiten goldbraun braten. Aus der Pfanne nehmen.

Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten hineingeben und leicht andünsten.
Das Fleisch wieder dazu geben, den Wein angießen und etwas 
einkochen lassen.

Tomatenmark, Salbeiblätter und die erwärmte Brühe hinzufügen. 
Einen Deckel auflegen und alles bei kleinster Hitze 30 Minuten sanft 
schmoren. Nun können die Röllchen je nach Belieben serviert werden.

Einen kleine Extra-Tipp habe 
ich noch für euch. Ich liebe, 
liebe, liebe diese Soße. Sie ist 
einfach so super köstlich und 
schmeckt auch ohne die 
Kalbsröllchen. Ich mache sie 
manchmal als Grundlage für 
eine Thunfischsoße zu 
Spaghetti. Dann kommen 
noch ein paar Kapern mit rein. 
Es ist zwar ein klein wenig 
aufwändiger weil man die 
Tomaten häuten und 
entkernen muss. Aber 
die Mühe lohnt sich alle male. 







So meine Lieben, so schlimm war das mit der Hüfte ja jetzt gar nicht.
Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende und für die die es 
betrifft Helau, Alaaf und so weiter. Treib´s nicht zu dolle!!! 

Liebe Grüße aus Berlin


Mittwoch, 12. Dezember 2018

Ein Last Minute Gesamtpaket (mit Freebie)

In weniger als zwei Wochen sitzen wir schon unter 
dem Weihnachtsbaum, ist das zu fassen? Auch dieses 
Jahr kam der Advent wieder total überraschend. 

Von hinten durch die kalte Küche sozusagen.
 Und wenn wir jetzt schon beim Thema Küche sind, 
beiben wir doch direkt dort. Denn ich habe heute 
eine Last-Minute-Geschenkidee für euch, 
die sich durchaus sehen lassen kann. 


Und das Beste daran ist, ich liefere euch nicht
nur die schnöde Idee. Nein, von mir bekommt ihr 
heute direkt das gesamte Rundumsorglospaket.

Mit Einkaufsliste, Rezept und Dekoidee mit 
Ediketten zum ausdrucken (alle drei als PDF zum
 runterladen) und ontop liefere ich euch 
den Geschmack von Weihnachten und das damit 
verbundene Weihnachts-Feeling gleich mit dazu. 
Also wenn das nichts ist!

Um gleich mal aufzulösen, es dreht sich um
Marmelade. Und wie ich auf Marmelade
komme, will ich euch jetzt erzählen. Die 
Bärbels haben nämlich in diesem Jahr einen
ganz besonderen Adventskalender.


Einen Marmeladen-Adventskalender. 
Leute ich sag euch, LECKER! Erlaubt war
Marmelade, aber auch Chutneys. Jede von
uns hat sich so viel Mühe mit ihren beiden
Sorten gegeben. Sowohl bei der Zubereitung,
als auch bei der Dekoration der Gläser.

Und jetzt kommt nämlich die 
Glühwein-Kirsch-Marmelade ins Spiel.
Die war eine der beiden Kalendertürchen,
die ich zu dem Kalender beigetragen habe.


Für den Glühwein

1 Liter Rotwein
1 Biozitrone
2 Stangen Zimt
3 Nelken
2 EL Rohrzucker

Für die Marmelade

 720g Sauerkirschen aus dem Glas
(Abtropfgewicht)
1 TL Zimt
1 TL Lebkuchengewürz
500g Gelierzucker (2:1)

Für die Deko
 (z.B. aus der Drogerie)

 Kronen-Backförmchen
farblich passendes Schleifenband



Die Zitrone in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Rotwein, dem Zimt, den Nelken und dem Zucker in einen Topf geben und erhitzen. Vom Herd nehmen und eine Stunde ziehen lassen. Anschließend durch ein Sieb gießen und zur Seite stellen.
Die Kirschen ebenfalls durch ein Sieb gießen, abtropfen lassen und den Saft unbedingt auffangen.
200 ml Kirschsaft und 300 ml von dem Glühwein abmessen und zusammen mit den Kirschen, dem Zimt und das Lebkuchengewürz in einen Topf geben, pürrieren und anschließend mit dem Gelierzucker 15 min köcheln lassen.

Die Marmelade in sterilisierte Gläser füllen und sofort fest verschließen und für 10 min auf den Kopf stellen. Dann wieder umdrehen, abkühlen lassen und fertig ist das Geschenk.

Der Rest vom Glühwein darf getrunken werden.


Die Deko

Jetzt kommen die Muffinförmchen ins Spiel. 
Einfach über den Deckel der Gläser stülpen, und 
mit einer schönen Schleife zusammenbinden. 

Zu guter Letzt die Ediketten ausdrucken, 
ausschneiden und auf die Deckel kleben. 
Schon habt ihr ein schönes kleines Mitbringsel, 
nicht nur in der Weihnachtszeit. Oder ein 
kleines aber feines Geschenk.

Für die Oma, die schon alles hat oder den 
netten Nachbarn der immer die Pakete an-
nimmt. So einfach kann es, sein Freude 
und Genuss zu schenken. 


So meine Lieben. Ich hoffe ihr habt es nicht
all zu stressig derzeit und könnt den Advent 
in vollen Zügen genießen. Ich wünsche euch
eine wunderbare, besinnliche Zeit.


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Die Gewinnerin der Backhandschuhe aus dem Post von Heike ist übrigens Andrea vom Blog Karminrot. Könntest du bitte Heike deine Adresse per Mail mitteilen? mwht@web.de

Samstag, 8. September 2018

Störtebekers Eiersalat

Ho, ho. Nicht das einer auf falsche 
Gedanken kommt. Es geht sowohl um 
Eiersalat als auch um Störtebeker.
Und was die Beiden miteinander zu 
tun haben verrate ich euch jetzt.

Einmal im Jahr fahren wir mit einer
großen Clique aus Verwandten und
Freunden auf die schöne Insel Rügen,


um dort zu zelten, uns gemeinsam auf
der Naturbühne Ralswiek Störtebecker
anzusehen und einfach ein paar schöne
Tage und Gespräche zusammen zu haben.

Ralswiek sind immer ein besonderes
Erlebnis für Groß und Klein. 
Wunderschön gelegen direkt am großen 
Jasmunder Bodden,der Strand die Bühne.


Leider hatten wir ein wenig Pech mit 
dem Wetter und eine ordentliche Husche 
abbekommen. Dafür wurden wir mit diesem 
bezaubernden Regenbogen entschädigt.

Schon die Kulissen des Stückes sind
so aufwändig und schön gebaut. Mit 
großen Toren aus denen Pferdewagen 
und wilde Reiter preschen, einem 
Rathaus und einer Mühle. 
Allein die Kostüme sind ein Traum. 


 Es gibt eine Seeschlacht und dramatische 
Stunts und die Schauspieler spielen mit 
einzigartiger Leidenschaft. Lediglich 
der merkwürdige Auftritt von Wolfgang 
Lippert war für mich überflüssig.

Der gesamte Veranstalungsort ist 
super gut organisiert. Man darf
Essen und Getränke mit rein nehmen,
kann sich aber auch vor Ort lecker
und zu moderaten Preisen verpflegen.


 Das Personal ist super nett und 
sehr flott. Trotz der Fülle muss
man nirgendwo lange stehen.
Es war also auch dieses Jahr 
wieder eine sehr gelungene Veran-
staltung,die ich nur empfehlen kann.


Der krönende Abschluss jeden Abend,
ist das wunderschöne Feuerwerk über 
dem großen Jasmunder Bodden. Besonders
die Kinder sind immer total begeistert.


Als die Show vorbei war konnten sich 
die Kinder noch ein Autogramm von 
"Klaus Störtebeker" & "Goedicke Michels"
holen. Das war natürlich toll und
ganz aufregend für die Kleinen Mäuse.


Aber mal ganz unabhängig von den 
Störtebeker-Festspielen ist Rügen auch 
so immer eine Reise Wert. Für mich 
eine der schönsten Ostseeinseln.


Wer Naturcamping mag, dem kann ich
Herz legen. Ich bin ja so gar kein
Fan vom zelten. Darum mieten wir
uns dort immer einen Wohnwagen.

Der Campingplatz liegt mitten im 
Wald an einem Feld in Lohme. Sehr 
idyllisch und direkt in der Natur.


Das coole an dem Platz ist die
"Spechthöhle" dort kann man urig
sitzen, essen und trinken und 
man kann dort sogar Frühstück 
essen, das wirklich sehr gut ist.

Und nun kommen wir zum Eiersalat,
den hatte die absolut reizende
Betreiberin des Campingplatzes 
nämlich selber gemacht. Weil er
mir so gut geschmeckt hat, habe 
ich ihn zu Hause nachgemacht.


 Ich nenne ihn

"Störtebekers Eiersalat"

Zutaten

6 hartgekochte Eier
1/2 rote Zwiebel
3 Gewürzgurken
Schnittlauch frisch oder TK
3 El Mayonnaise
Salz und Pfeffer

Alle Zutaten klein schneiden 
und miteinander vermengen.
Schon fertig!

So ihr Lieben,
ich hoffe der kleinen Ausflug 
nach Rügen hat euch gefallen und
vielleicht habt ihr ja Lust den
Eiersalat auszuprobieren.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen-Bärbel


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