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Sonntag, 24. November 2019

Adventskalender basteln - DIY auf dem Bärbel Blog und ein Giveaway


Ihr Lieben, bald ist der 1. Dezember - die Adventszeit steht schon vor der Tür.

Heute zeige ich - Frau Augensterns Welt - euch hier auf dem Bärbel Blog, wie ihr ganz einfach einen Last Minute Adventskalender selber basteln könnt.




Dafür benötigt ihr folgende Materialien: 

  • 24x naturfarbene DinA 5 Briefumschläge
  • Geschenkpapier
  • 24 Klebezahlen
  • Geschenkband 

Und ein paar Hilfsmittel:


Locher, Klebestift, Schere, evtl. Lineal




Also sucht euch hübsches Geschenkpapier aus. Vielleicht habt ihr ja noch etwas vom letzten Jahr übrig? Schneidet euch mit der Schere die Motive heraus und klebt sie schön mittig auf den Briefumschlag. Dann klebt ihr die 24 Zahlen auf, auf jeden Briefumschlag eine Zahl.




Mit einem Locher stanzt ihr oben mittig zwei Stanzlöcher für die Aufhängung ein.




Und ein Geschenkband eurer Wahl bindet ihr (nachdem ihr die Geschenktüten fein gefüllt habt, mit feinen Schleifchen zu. 

Nun könnt ihr entweder an der hinteren entstandenen Schlinge ein langes Band befestigen und die Tüten z.B. am Treppengeländer aufhängen oder sie einfach ins Regal stellen.  




Tadaaa - schon sind die Adventskalender Überraschungstüten fertig!!
Zeitaufwand: ca. 40 Minuten ;-)




Weil nun aber bald schon bald der 1. Dezember ist, habe ich etwas für euch 1 Set vorbereitet.

Dieses eine Giveaway bestehend aus einem fertigen Adventskalender Set (ohne Füllung). Gern dürft ihr auch dieses Bildchen mit auf euren Blog nehmen, Teilen ist ausdrücklich erwünscht!! :-)




Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet, kommentiert unter diesem Blogpost und hinterlasst bis zum 28.11.2019 ein paar liebe Worte. Falls ihr kein Interesse habt, auch gut, dann braucht ihr natürlich nicht in den Lostopf zu hüpfen *hihi*. Über einen Kommentar würde ich mich aber trotzdem sehr freuen. Also dann ihr Lieben, macht euch einen schönen Sonntag und kommt gut in die Adventszeit.


Macht es euch fein und ganz liebe Sonntagsgrüße sendet euch
Annette - Frau Augensterns Welt

verlinkt mit Samstagsplausch und dem Sonntagsglück

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Gewinnbenachrichtigung:

Ihr Lieben soeben habe ich mit dem Zufallsgenerator ausgelost und die glückliche Gewinnerin ist:





Herzlichen Glückwunsch!!!!

Dienstag, 9. Juli 2019

Kofferanhänger für die Bahnreise nähen DIY ... und eine Gewinnerin

Hallo ihr Lieben Bärbel-Fans

Sommerzeit ist Reisezeit und zum Koffer gehört auch ein Kofferanhänger, damit nichts verloren geht!

Heute zeige ich euch, wie man aus Baumwollstoff und Vinylfolie einen Koffer-Anhänger näht. Bahnreisende benötigen nämlich, seit der Einführung des QR-Codes auf dem eGepäckticket, ein neues Format für ihre Kofferanhänger. 





Der Koffer-eGepäckticket-Anhänger, den ich euch heute vorstellen möchte, hat zwei Einschubfächer. Auf der Vorderseite kann man das eGepäckticket einstecken und auf der Rückseite zusätzlich noch die Adresse. Da ist praktisch gleich alles zusammen, was wichtig ist auf der großen Reise.



Was ihr für die Kofferanhänger benötigt, zeige ich euch jetzt:





Material:

2x Baumwollstoff Stücke mit der Größe: 14 x 18 cm
2x Verstärkung (Vlieseinlage/H-250) 14 x 8 cm
2x Vinylfolie aus dem Baumarkt (Tischdecken Abteilung): 14 x 13,5 cm
Druckknöpfe/Kam Snaps: 6 Paare
2x Schrägband für die Folie (rot): Länge: 16 cm
1x Schrägband als Einfassung (blau): Länge: ca. 60 cm
1x Metallöse mit Scheibe von Prym, 8mm
Kordel für die Befestigung am Koffer: 45 cm

Hilfsmittel:

Bügeleisen
Schere/Rollschneider/Schneidematte
einen Schrägbandformer, wenn ihr euch das Schrägband selbst zuschneidet
Druckknopfzange
Stoffklammern
Hammer zum Einschlagen der Öse



Nähanleitung:

Schneidet den Stoff, die Verstärkung und die Vinylfolie zu. 

Zum Nähen an der Nähmaschine stellt euch einen Gradstich, mit der Stichlänge von 3.0 ein. Die Vinylfolie mag keine zu engen Stiche. ;-)






Nehmt euch nun das Schrägband zu Hand. Steckt das aufgeklappte Schrägband mit Klammern an die erste der beiden Folien an. Dabei sollte die schöne, rechte Stoffseite zur Folie schauen und wenn du nähst liegt der Stoff untern. So kann die Maschine besser transportieren, da die Folie leicht am Tisch „klebt“. Nun kannst du die erste Naht zum Anbringen des Schrägbands nähen. Nähe füsschenbreit an der oberen Kante das Schrägband fest. Dann falte das Schrägband nahtverdeckend auf die andere Seite und fixiere es mit Stoffklammern. Die zweite Naht kommt genau auf die erste. Ist das erste Schrägband festgenäht, wiederhole diesen Schritt mit der zweiten Vinylfolie.








Zur Verstärkung des Stoffs wird die Vlieseinlage an die oberen Kanten der Stoffteile aufgebügelt. Dann lege beiden Stoffe links auf links zusammen (Collage unten links). Die schönen Seiten zeigen nach außen. Darüber legst du auf jeder rechte Stoffseite die zuvor eingefasste Vinylfolie. Die unteren Kanten schließen miteinander ab (Stoffe + Vinylfolie). Das Schrägband der Folie ist ca. 4,5 cm von der oberen Stoffkante entfernt (Collage, unten rechts). Stecke alles mit Klammern fest. Achtet darauf, dass die Schrägband-Enden auf jeder Seite direkt aufeinander liegen.



Um nun die Lagen miteinander zu fixieren, nähe sie knappkantig mit einem Gradstich an den Seiten und an der unteren Kante zusammen. Lasse aber bei der Folie die oberen 2cm offen. So lassen sich später die Druckknöpfe leichter anbringen. Die überstehende Vinylfolie kann jetzt zurückgeschnitten werden.




Jetzt noch alle vier Ecken abschneiden, so kannst du später die diese Ecken einfacher mit dem Schrägband einfassen. Dafür schneidet ihr im 45 Grad Winkel die letzten 2 cm jeder Ecke zurück. Am besten geht das auf der Schneidematte mit Zentimetereinteilung + Rollschneider.







Nun werde die Löcher für die Druckknöpfe auf dem Schrägband/Vinylfolie markiert. Der Kofferanhänger hat zwei Sichtfenstertaschen. Auf der Vorderseite wird nur ein Druckknopf befestigt, die Rückseite bekommt zwei KamSnaps Drücker. Alle Drei haben ihr „Gegenüber“ auf der Stoffseite, die versteckt hinter dem Vinylfolien-Schrägband liegt.




Zeichne dir nun die Punkte für die Druckknöpfe an. Zuerst nur einen, bzw. zwei Punkte auf die Schrängbandkante, dann auf den Stoff. Mit dem Nahttrenner lassen sich die Markierungen zu einem kl. Loch weiten. Anschließend drückst du die Druckknöpfe in den Stoff. Für die Befestigung der Druckknöpfe, muss der Stoff ca. 2 cm umgeknickt werden. Dann hat die Zange genügend Platz.






Im unteren Bild kannst du dir ansehen, wie die Druckknöpfe an rechter Stelle sitzen. Auf dem ersten Foto links wurde erst ein Druckknopfpaar eingesetzt. Auf dem Bild rechts sind schon alle 6 Paare fixiert, zwei sind allerdings unsichtbar. Sie sind auf der gegenüberliegenden Vinylseite, die jetzt nicht zu sehen ist.






Nun kann der Kofferanhänger rundherum mit Schrägband eingefasst werden und ist somit geschlossen. Hier ist das selbst zugeschnittene Schrägband zu sehen.








Und hier habe ich auch noch dunkelblaues Schrägband vernäht. Bei insgesamt 5 Familienkoffern benötigt Frau auch mehrere Kofferanhänger. ;-)  Wer sich auch sein Schrägband selbst machen möchte, findet im www. etliche Anleitungen dazu. Es ist ganz leicht herzustellen, versucht es doch mal. Es lohnt sich besonders für kleinere Projekte, wenn man kein farblich passendes Schrägband zu Hause hat.









Ist das Schrägband/Einfassband rundherum festgenäht, wird die Metallöse eingesetzt. Vorher muss allerdings erst ein passendes Loch an dieser Stelle gestanzt werden. Nach dem Einsetzen der Öse bindet man eine Kordel fest. Mit ihr wird der Kofferanhänger am Koffer festgebunden.











Und, schwuppdiwupp sind die Kofferanhänger fertig!!

Ab in die Bahn und winke winke!!

Endlich Urlaub, Ferien, die Auszeit genießen!!







Ich hoffe euch hat mein kleines DIY Kofferanhänger Tutorial gefallen und ich habe alles verständlich erklärt. Falls noch Fragen offen sind, her damit. Ihr findet mich auf meinem Blog  Augensternswelt.de 


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Aber bevor ich jetzt die große Reise antrete, möchte ich noch schnell jemanden glücklich machen *smile*. Heike hat nämlich die Gewinnerin des Erdbeertäschchens ausgelost.




Tadaaa: 

Karin vom Blog KarinNettchen hat gewonnen!!!!

Herzlichen Glückwunsch!!!!



Könntest du bitte Heike deine Adresse per Mail mitteilen? mwht@web.de


Macht es euch fein ihr Lieben und genießt den Sommer!!

Liebste Bärbel Grüße von

Annette

aka Frau Augensterns Welt


Verlinkungen zu: CreadienstagHoT, Kreative Sommerzeit und Dings vom Dienstag sind gesetzt.

Samstag, 23. März 2019

Frühjahrsputz: Handtuch Upcycling, Badesalz und ein Giveaway



Frühjahrsputz, Aufräumen und was Neues fürs Heim, das passt gut in den März, dachte sich Frau Augenstern. Hihi, und so ging sie erstmal Spazieren, den Frühling begrüßen.




Was für ein Frühlingsbeginn, einfach traumhaft schön! 


Warum gibt es gerade im Frühling so viele Menschen die erkältet sind? Schnupfen, Husten - das ganze Programm. Da gönne ich mir jetzt erstmal ein bisschen Ruhe und Entspannung.


Willkommen Wochenende - genießt die Zeit ihr Lieben!!


Anfang der Woche habe ich bei mir den Wäscheschrank ausgeräumt und Handtücher aussortiert. Entrümpeln steht gerade wieder zum Frühjahrsputz hoch im Kurs. Wir wollen raus aus dem Wintermief. Das Haus wird von oben bis unten geputzt, Schränke werden ausgeräumt und Dinge entsorgt. Aber nicht alles muss weg.

Heute berichte ich bei mir auf dem Blog über ein Handtuch Upcycling. Aussortiere Handtücher eignen sich hervorragend zum Nähen einer Nackenrolle. Denn durch das Zusammenrollen von Handtüchern hat man schon die Füllung für ein solches Nackenkissen.

Ein Kissenbezug ist schnell genäht und ratzfatz ist er fertig. Ich habe mir einen solchen Nackenkissenbezug aus Bauernleinen gezaubert. Einfach alle vier Seiten säumen, mit Klettband die Rolle verschließen und seitlich mit Bändern zuknoten. Fertig ist das RELAX Nackenkissen.




Was man mit so einer Leinen Nackenrolle machen kann?

Na, die ist super für die Badewanne geeignet, z.B. für ein Entspannungsbad mit Eukalyptus. Und weil ich so gerne bade, habe ich mir das Badesalz selbst angemischt.



Das ist DIE Belohnung für einen erfolgreichen Frühjahrsputztag. :-)

Gönnt es euch, ein RELAX Bad mit selbst gemachtem Badesalz. 

Das Gute ist, Frau weiß genau das drin ist. :-)





Dafür braucht ihr:

25g Sheabutter
150 g Natron
   75g Zitronensäure
   75g Meersalz

ätherisches Eukalyptusöl: 5 Tropfen




Zubereitung:


Die reine Sheabutter im Wasserbad schmelzen und erkalten lassen. In der Zwischenzeit in einer Schüssel Natron, Meersalz und Zitronensäure gut mischen. Dann die flüssige Sheabutter zu den trockenen Zutaten geben und vermengen bis ein Pulver entsteht. Zum Schluss wenige Tropfen des naturreinen Eukalyptus Öls hinzufügen und wieder gut durchmischen. Anschließend das Badesalz in verschließbare Gefäße abfüllen. Ich habe kleine Marmeladengläser verwendet. Als Topping kann man noch grünen Tee oder Rosenblätter auf das Badesalz streuen. Es sieht hübsch aus und pflegt zusätzlich.




Das Badesalz eignet sich auch wunderbar zum Verschenken für liebe Freundinnen.




Seid ihr bereit für den ultimativen Wohlfühl-Relax Moment?

Nein, fehlt euch noch das Nackenkissen?





Ihr Lieben, ich habe noch 1x ein Giveaway für euch. Hinterlasst einen Kommentar und dann könnt ihr (bei mehreren Teilnehmern entscheidet das Los) ein Materialset für ein Leinen-Nackenkissen (ohne Handtuchfüllung) bekommen. Es beinhaltet ein Leinenstoffstück, passend für einen Handtuch-Nackenkissen Bezug für drei Handtücher der Größe a' 50x100 cm. Zusätzlich lege ich noch Klettband dazu sowie zwei Stoffstreifen für die seitlichen Bänder und die Nähanleitung. Und ein Gläschen mit dem Badesalz gibt es auch noch für euch. :-)


Na, ist das was für euch? 

Wer daran interessiert ist, dem sticke ich auch noch gern mit der Stickmaschine
 das Wort "RELAX" auf das Leinentuch.  Dafür benötige ich von euch 
die Wunsch-Stickgarnfarbe, die ihr euch aussuchen dürft.


Hinterlasst einen Kommentar bis Montagmittag, also am 25. März 2019 - 12:00 Uhr.







Na dann, macht es euch gemütlich und genießt das frühlingshafte Wochenende. Ich gehe später noch zu Andreas Samstagsplausch. Vielleicht habt ihr auch Lust auf einen kleinen Plausch?
See you there :-)


Liebste Grüße

Annette


Samstag, 10. November 2018

Eine Bärbel in Nürnberg und ein Rezept


Hallo Ihr Lieben,
jetzt schreibt wieder eine andere Bärbel auf dem "Bärbel bloggt" Blog und ich, Frau Augenstern berichte euch heute mal von unserer Städtetour nach Nürnberg, am letzten Oktoberwochenende. Mit guten Freunden erkunden wir jedes Jahr eine andere Stadt und wohnen dabei in Jugendherbergen. Viele Unterkünfte sind neu renoviert und so gehen wir auf Enddeckungstour. Einfach mal was Neues sehen, das ist unser Ziel! ;-)




In Nürnberg befindet sich die Jugendherberge oben auf dem Berg, direkt neben der berühmten Kaiserburg. Die Kaiserburg ist eine der bedeutendsten Kaiserpfalzen des Mittelalters. Von 1050 - 1571 hielten alle deutschen Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reichs ihre Reichs- und Gerichtstage ab. Im frühen 11. Jahrhundert entstand auf dem Burgfelsen die salische Königsburg. Kaiser Friedrich I. Barbarossa begann im 12. Jahrhundert mit dem Bau der imposanten Burganlage auf dem westlichen Burgfelsen und seine Nachfolger stellten die Kaiserburg im 13. Jahrhundert fertig.






Die historisch bedeutsame Stadt erzählt viel aus der Vergangenheit. Im 15./16. Jahrhundert prägten führende Handels- und Kaufmannsfamilien das Stadtbild. Das Fachwerk stand beim Hausbau an oberster Stelle. An jeder Ecke gibt es etwas zu bestaunen, wie hier z.B. sieht man den Heiligen Georg als Drachentöter am Pilatushaus.




Ein Stückchen weiter kommt das Albrecht-Dürer-Haus, an der Albrecht Dürer Straße. Es gibt Aufschluss darüber, wie die Dürers in Nürnberg im 15./16. Jahrhundert lebten. Albrecht Dürer wohnte ca. 20 Jahre an der damals schon viel befahrenen Straße. Das Bürgerhaus aus dem 16. Jahrhundert ist sehr bedeutsam, da es das einzige Künstlerhaus in Nordeuropa ist, welches nicht zerstört wurde. Somit ist es das erste deutsche Künstermuseum seit 1828. 




Albrecht Dürer lebte von 1471-1528 in Nürnberg und er ist Deutschlands berühmtester Künstler. Im Albrecht-Dürer-Museum werden Führungen mit Schauspielern angeboten. Sie tragen Kostüme aus der Zeit Dürers. Im Vorbeigehen erzählen sie Geschichten, wie z.B. "Agnes", das Eheweib Dürers mit Albrecht lebte. Geschichten ums Geld, aber auch wie das Haus geführt wurde, bekommt der Besucher zu hören. So ist es schön in eine andere Zeit einzutauchen und nachzuempfinden wie die Menschen damals lebten.

Im Untergeschoss des Museums sind die exzellenten Kopien Dürers Gemälde ausgestellt. Der Raum mit den roten Wänden lässt die Gemälde Dürers im vollen Licht erstrahlen. So haben sie eine ganz besonders starke Wirkung auf die Betrachter.




In Dürers Künstler Werkstatt gibt es Vorführungen der Drucktechniken (Holzdrucke und Kupferstiche), die vom Meister verwendet wurden. Wer mehr über Kupferstiche wissen möchte, schaut bei mir Augensternswelt vorbei. ;-)


Ein weiteres Highlight in Nürnberg ist das Spielzeugmuseum an der Karlsstrasse.




Im Museumshaus gibt unterschiedliche Epochen auf den Stockwerken zu entdecken. Im Erdgeschoss wird Holzspielzeug gezeigt, das wohl älteste Spielzeug überhaupt. 



Hier werden Geschichten erzählt von den Puppenmachern des Mittelalters, aber auch Zinnfiguren, altes Holzspielzeug, Blechfiguren und natürlich nicht zu vergessen die zimmergroße Modellbahnanlange der Spur S. sind hier ausgestellt. Auch optische Spielzeuge sind im zweiten OG zu finden die Laterna Magica, das Stereoskop und verschiedenste Guckkästen gibt es auch.



Im 3. Stock werden die Spielzeuge seit 1945 gezeigt, also die „Welt der Technik“. Und auch Spielzeuge unserer Kindheit stehen in den Vitrinen. Es gibt eine Bastelecke für die Kinder und Tische für Gesellschaftsspiele. Experimentierkästen stehen den Besucher-Kindern von heute ebenfalls zur Verfügung.




Ich konnte mich kaum trennen. All die schönen Puppen hatten es mir angetan. So alt und noch gut erhalten haben sie viel zu erzählen, Geschichten aus der alten Zeit.





Im Außenbereich gibt es eine Gartenbahn mit dem Café La Kritz. An den Spielgerüsten und weitere Spielgeräten erfreuen sich die Kinder immer wieder. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall, egal ob für jung oder alt.




Es gibt aber nicht nur schöne Museen in Nürnberg, sondern fast überall in der Altstadt findet man nette Hingucker. 




Oft bleibt man stehen und schaut einfach nur, weil man wieder etwas Tolles entdeckt hat. :-) Entweder ein schönes Geschäft oder die Blumenstände auf dem Hauptmarkt hatten es mir angetan.





Dort aßen wir "vier im Weckla". Was das ist? Ich hatte vorher noch nie davon gehört. Ihr auch noch nicht? Es ist ein Brötchen mit 4 kleinen Nürnberger Bratwürsten, einfach so. Yummi, lecker war es und ganz schnell weg *hihi*. Und, für euch habe ich aber noch ein typisches Rezept aus der Region mitgebracht.





Und zwar einen schnellen Bratwurst Sauerkraut Auflauf

Zutaten:
Abgetropftes Sauerkraut       1 kg
Frischkäse mit Kräutern    400 g
Bratwürste                             4 Stk.
Goudakäse                             6 Scheiben
Zum Abschmecken: Pfeffer

Wie wird’s gemacht?
Sauerkraut und Frischkäse vermischen und würzen.
Das Gemisch in eine feuerfeste Auflaufform geben.
Die Bratwürste in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden und oben auf den Sauerkraut legen.
Mit Käse belegen und bei 180 °C im warmen Ofen 45 Minuten überbacken.

Guten Appetit und lasst es euch schmecken!!


So, ihr Lieben jetzt habt ihr es geschafft *lach*. 
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und macht es euch fein!

Nur noch eins, bitte nicht wundern, eure Kommentare kann ich erst ab Montag anschauen. Unsere Bärbel Heike hat an diesem Wochenende zum Nähtreff nach Tamm geladen. Da sind einige Bärbels heute und morgen kräftig am Werkeln. Schön ist es wieder gemeinsame Zeit miteinander zu verbringen. Also, bis bald ihr Lieben.

Herzliche Grüße,
Annette ;-)


Samstag, 21. April 2018

✿ Ein kleines maritimes DIY für den Balkon



Frühling ist Balkon-auf-hübsch-Zeit! 

Schon nach den ersten warmen Sonnenstrahlen sehnen wir uns nach einem schönen Sonnenplatz zum Ausspannen, Genießen oder auch als netten Grillplatz. Unseren Balkon hatten wir im letzten Herbst recht stiefmütterlich behandelt. Der Plan war einen Rundumschlag im Frühling zu machen und so kam es auch. Vor zwei Wochen wurde alles was nicht mehr brauchbar war entsorgt. Alte Blumenkästen vom letzten Jahr mit Herbstastern zogen in den Garten um und den defekten Balkonkästen sagte ich Bye-bye.




Neue Blumenkübel mussten her und wie mir die Bärbels rieten, auch ein bestimmtes Thema für die Deko. Da entschied ich mich ganz spontan für Beach-Sachen, also etwas Maritimes. Nur wie kann man das leicht umsetzen?



Zuerst mussten neue Sitzkissen für die Gartenstühle her, den Stoff dafür hatte ich im letzten Jahr schon zusammen mit Heike und Kerstin bei unserem gemeinsamen Ausflug in Heidelberg entdeckt. Und so nähte ich zwei Kissen mit Hotelverschluss, in der Größe: 50x50cm. Wie ich das gemacht habe, könnt ihr HIER nachlesen. Dazu passend mussten aber noch zwei Nackenkissen her.
Die wurden „freischnauze“ dazu passend genäht und zwar so....




Die Nackenkissen sollten eine Größe von 42x26cm bekommen
(etwas schmaler als die Rückenlehne). Genäht habe ich sie im Bruch (42x56cm),
so dass nur eine langen Seiten zugenäht werden musste.

An den oberen Enden der schmalen Seiten habe ich ca. 2cm Platz gelassen und dann
die 4 Bindebänder in die Seitennaht miteingenäht. 




Für die Herstellung der Bänder wurden aus dem gleichen Stoff ca. 5cm x 60cm lange Streifen geschnitten. Diese Streifen faltete ich der Länge nach in der Mitte (links auf links), so das eine Mittellinie entstand. An den Rändern (kurze Seiten) ca. 0,7cm einschlagen, dass die Enden nicht ausfransen. Dann die beiden langen Außenseiten jeweils in der Mitte zusammenstoßen lassen, dann beide Seiten aufeinanderlegen und mit der Nähmaschine Feststeppen. An einer Seite des Nackenkissens noch eine Wendeöffnung von ca. 10cm lassen, mit Füllwatte stopfen und per Matratzenstich oder mit der Nähmaschine knappkantig schließen.

Fertig ist das bequeme Nackenkissen!!




Als Deko Elemente hatte ich mir noch Fische gewünscht. Die habe ich aus alten Jeans genäht, 
mit Ösen versehen und an Spitzenbändern aufgehängt. 



Die Schablone und die Anleitung zum Nähen der Fische, zeige ich euch nächste Woche. 
Von allen alten Blumentöpfen konnte ich mich aber nicht trennen, z.B. dem großen, weißen Keramiktopf, den meine Mutter mir schon vor mehr als 20 Jahren vermacht hatte. Aber "weiß" passt jetzt nun so gar nicht mehr zu meinem Dekogeschmack, deshalb musste ein Blumentopf Kleid her, um den Topf weiterhin nutzen zu können. Verziert wurde der Übertopfbezug mit einem Anker aus Murmeln und ich zeige euch, wie schnell das gezaubert ist....





Dafür braucht ihr:

einen Blumentopf
Leinenstoff oder einen anderen festen Webstoff
Gummiband
Murmeln (20x), Glastropfen,
Perlen oder andere Dekoelemente
Anker Vorlage als Motiv
eine Heißklebepistole und
einen Stift.


Zuerst die Höhe des Topfes messen und den Stoff dementsprechend zuschneiden. Lasst lieber etwas mehr Stoff an den Seiten übrig, damit ihr auf der sicheren Seite seid. Ich hatte oben, unten und an den Seiten je ca. 5cm Stoff übrig stehen. Mein Stoffstück hat die Größe von ca. 92x31cm für einen runden Blumenübertopf mit einer Höhe von ca. 22cm und einem Durchmesser von ca. 26cm.



An den langen Seiten (oben und unten) je eine Tunnelzug-Naht nähen, mit einem Bruchabstand von ca. 1,5cm zur Oberkante/Umschlag. Bei mir waren es oben 2,5cm und unten 4cm Umschlag. Hier wird später ein Gummiband mit Hilfe einer Sicherheitsnadel oder ähnliches eingeführt. Nun, pro forma den Stoff um den Blumentopf legen und schauen, wo das Motiv platziert werden soll.



Für die Orientierung als Hilfe ein Maßband an den oberen Rand legen. Nun werden die Murmeln oder Glas-Dekoelemente auf den Stoff gelegt und platziert. 
Murmeln sind ja bekanntlich rund und rollen weg, deshalb mit einem Stift die Stellen unter den Murmeln markieren. So fällt es später leichter, die Murmeln festzukleben, denn der Heißkleber muss zack zack aufgetragen werden, sonst klebt er nicht mehr.  Am besten ihr tropft den Kleber mit der Heißklebepistole direkt auf die Murmel, so zieht man keine Klebefäden auf den Stoff und alles bleibt schön sauber. 




Beim Legen der Glassteine bekommt man richtig Lust auf MEER ;-) und
am Ende sieht es viel schöner aus, als vorher!




 Probiert es mal aus, dass macht richtig Spaß, ist nachhaltig und auch kostengünstig, 
da Murmeln in vielen Haushalten vorrätig sind und Stoffreste finden sich auch im Haushalt, z.B. von alten Leinen Tischdecken oder unifarbenen Stoffgardinen. 😉


Also Ihr Lieben, ich wünsche euch eine wunderschöne Zeit auf Balkonien.

Genießt das sonnige Wochenende und erholt euch gut!

♥         ♥         ♥

Herzliche Grüße von Annette

Frau Augenstern